"Befund- und Notfallkarte entsprechen höchsten Sicherheitsstandards"

MCW-Geschäftsführer Propst pocht auf die Datensicherheit der beiden Karten.

Wien (OTS) - "Bei der von uns entwickelten Befund- und
Notfallkarte hat die Datensicherheit oberste Priorität, beide Karten entsprechen höchsten Sicherheitsstandards", stellt Klaus Propst, Geschäftsführer der Firma MCW, Medical Computer Ware, klar. "Überdies werden die Gesundheitsdaten der Patienten in einem mehrfach geprüften Sicherheitszentrum gespeichert. Ohne Einwilligung des Patienten ist es unmöglich, an die Daten heranzukommen", betont Propst.

Vor einer Woche wurden die zwei neuen Karten des Softwareherstellers MCW vorgestellt, über die der Patient seine Gesundheitsdaten via Internet oder internetfähiges Handy jederzeit und überall abrufen kann: Die sogenannte Befundkarte, die dem Patienten den Zugang zu seiner Krankengeschichte inklusiver aller Befunde, Atteste und Röntgenbilder ermöglicht. Und die sogenannte Notfallkarte, die den Ersthelfern alle relevanten Notfalldaten wie etwa Blutgruppe, Impfungen, Medikationen, Arzneimittelunverträglichkeiten etc. liefert.

Bei der Befundkarte schützt neben dem Zugangscode ein nur dem Patienten bekanntes Passwort die Gesundheitsdaten vor unerwünschten Zugriffen. "Ohne dieses Passwort, das der Patient übrigens jederzeit selbst ändern kann, ist es unmöglich, an die Daten heranzukommen", weiß Propst. "Bei der Notfallkarte fehlt jedoch dieses Passwort, denn es ist sinnvoll, dass die Ersthelfer im Notfall diese Daten sofort abrufen können, auch wenn der Patient nicht ansprechbar ist". Wer jedoch auf den Schutz durch ein zusätzliches Passwort Wert legt, könne seine Notfalldaten genauso auf der geschützten Befundkarte speichern lassen, erklärt der MCW-Geschäftsführer. "Damit verzichtet der Patient jedoch auf den Vorteil, dass seine Notfalldaten gelesen werden können, auch wenn er bewusstlos ist." Generell gilt: Bei Verlust oder Diebstahl der beiden Karten könne der Patient sie jederzeit sperren lassen und eine Neuausstellung beantragen.

Was Propst besonders wichtig ist: "Bei uns entscheidet der Patient, für welche Sicherheitsvariante er sich entscheidet - und niemand sonst. Anders als bei der von der Regierung geplanten ELGA, der elektronischen Gesundheitsakte, bestimmt allein der Patient über seine Daten." Im Gegensatz zur ELGA gebe es auch kein Problem mit dem Datenschutz. "Bei der Bestellung der Befund- und Notfallkarte willigt der Patient ausdrücklich in die Speicherung seiner Daten ein, weil er von den Vorteilen dieses Systems überzeugt ist. Alle Fragen sind im Patientenvertrag klar geregelt. Es gibt keine Rechtsunsicherheit und keine Datenunsicherheit. Darauf können sich die österreichischen Patienten hundertprozentig verlassen."

Rückfragen & Kontakt:

MCW-Kommunikation
0664/212 20 87

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MCW0001