AK-Vizepräsident Gajdosik: ORF-Gebührenerhöhung abblasen

SPÖ-nahe AK- und Gewerkschafts-Vertreter im ORF-Stiftungsrat dürfen der ORF-Gebührenerhöhung nicht zustimmen

Wien (OTS) - "Die ORF-Führung am Küniglberg muss die drohende ORF-Gebührenerhöhung sofort abblasen", fordert der Wiener AK-Vizepräsident Alfred Gajdosik, der auf die gestrige Ablehnung der ORF-Gebührenerhöhung durch den Finanzausschuss des ORF-Stiftungsrates hinweist. "Der Finanzausschuss des ORF-Stiftungsrates hat der ORF-Führung damit einen 'Schuss vor dem Bug' gegeben. Lediglich die drei sozialdemokratischen Vertreter im Finanzausschuss stimmten für eine Gebührenerhöhung. Hier zeigt sich einmal mehr, dass bei den SPÖ-nahen Vertretern in den diversen ORF-Gremien das Motto 'Wasser predigen und Wein trinken' immer mehr in den Mittelpunkt rückt", so Gajdosik, der eine ORF-Gebührenerhöhung strikt ablehnt und fordert:
"Keine Gebührenerhöhung, die vor allem jene Menschen mit kleinen Einkommen und Pensionen trifft, stattdessen eine qualitativ hochwertige Programmgestaltung, um aus der ORF-Quotenmisere heraus zu kommen." ****

"Der ORF-Publikumsrat und der Finanzausschuss des ORF-Stiftungsrates hat die Marschrichtung für die sozialdemokratischen AK- und Gewerkschafts-Vertreter im ORF-Stiftungsrat vorgegeben", so Gajdosik weiter. Gerade von dieser Erhöhung sind die sozial Schwachen - die sozial schwächer gestellten Arbeiterinnen und Arbeiter sowie jene Pensionistinnen und Pensionisten betroffen, die kaum mehr als die Mindestpension bekommen. "Angesichts der steigenden Teuerungsrate der vergangenen Monate, vor allem im Bereich der lebensnotwendigen Güter (Lebensmittel, Gas, Wasser, Strom Anm.), ist es unsozial und herzlos, auch noch die ORF-Gebühren zu erhöhen", betont der Wiener AK-Vize-Präsident. Gajdosik erinnert die sozialdemokratischen Vertreter im ORF-Stiftungsrat an ihr "soziales Gewissen" und appelliert abschließend: "Mit einem 'Nein' zu einer ORF-Gebührenerhöhung können die sozialdemokratischen AK-Vertreter am kommenden Samstag zeigen, dass sie die Bedürfnisse der 'kleinen Leute' ernst nehmen. Denn eine Erhöhung der ORF-Gebühren trägt nicht zur sozialen Balance und Gerechtigkeit in Österreich bei."

Rückfragen & Kontakt:

ÖAAB/FCG/AK-Fraktion, Alfred Gajdosik, mobil: 0664/38 312 95

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0011