SCR / Sprech- und Sprachstandserhebung für Kinder mit und ohne Migrationshintergrund nach Csellich-Ruso(C)

Ab sofort verfügbar: Das erste österreichische Verfahren zur wissenschaftlichen Erhebung der Sprachkompetenz bei 4,5 - 6 Jährigen!

Wien (OTS) - Intentionen

Sprachkompetenz ist eine der wichtigsten Grundlagen für die Laufbahn von Menschen. Das neu entwickelte Verfahren dient der Erhebung der sprachlichen und sprecherischen Fähigkeiten der 4,5 bis 6 Jährigen. Damit gibt es erstmals nicht nur eine optimale Grundlage für die Erhebung des IST-Zustandes sondern zugleich eine

Basis für die Entscheidung, ob ein Kind in deutscher Sprache gefördert werden muss, damit es dem späteren Unterricht in deutscher Sprache folgen kann.

Innovation

Laut "Statistik Austria" leben viele Migrantenfamilien in Österreich. Da der Sprachstand aller Kinder erhoben werden soll, muss auf soziokulturelle Hintergründe und Zusammenhänge von Migrantenfamilien und der daraus ableitbaren Auswirkungen auf die Kinder, bedacht genommen werden. Deutlich wird dies beim Erfassen der familiären Hintergründe und Rahmenbedingungen, sowie der im Elternhaus gesprochenen Sprache(n).

Im Gegensatz zu bisherigen, wechselt das vorgelegte Verfahren radikal die Perspektive. Weg vom reinen defizitorientierten Denken und genauesten Analysen der grammatikalischen Fähigkeiten, hin zum Handlungsziel erreichenden Sprechen. Also zu den Fragen, kann sich das Kind artikulieren, kann es sich im Alltag verständigen und versteht es was man von ihm will.

Stichwort: Migrationshintergrund

Die neue Sprech- und Sprachstandserhebung bezieht die in Österreich gängigen Migrationssprachen und die daraus resultierenden Probleme mit dem Erwerb der deutschen Sprache in das Verfahren mit ein. Deutlich wird dies beim Erfassen der familiären Hintergründe und Rahmenbedingungen, sowie der im Elternhaus gesprochenen
Sprache(n).

Module

Die "Sprech- und Sprachstandserhebung für Kinder mit und ohne Migrationshintergrund nach Csellich-Ruso(C)" erfasst ausschließlich produktive, selbstbestimmte und selbstintendierte kindliche Äußerungen in einer möglichst natürlichen Situation (freie Sprachprobe). Sie besteht aus:

  • 4 Bildimpulsen: Mittels der Bildimpulse soll das Kind zum Erzählen einer, zu den Bildern passenden Geschichte angeregt werden, damit eine freie Sprachprobe erhoben werden kann, auf deren Basis entschieden wird, ob das Kind in deutscher Sprache gefördert werden muss, oder über ausreichende Fähigkeiten und Fertigkeiten verfügt.
  • 1 Bezugspersonenfragebogen: Der Bezugspersonenfragebogen erfasst die kindlichen Daten, einschließlich der bisherigen Entwicklung, soziale Rahmenbedingungen und die sprachliche Situation im Elternhaus.
  • 1 Transkriptionsbogen: Mittels des Transkriptionsbogens werden alle, im Rahmen der freien Sprachprobe erhobenen kindlichen Äußerungen (nach genauen Konventionen) in deutscher Sprache verschriftlicht, sodass auf Basis des derart entstandenen Transkripts entschieden werden kann, ob das Kind in deutscher Sprache gefördert werden muss oder nicht.

- 1 Manual: Das Manual erklärt die wissenschaftlichen Grundlagen, die Vorgangsweise des Durchführens, das Erstellen des Transkripts bis hin zum Entscheiden, ob das Kind in deutscher Sprache gefördert werden muss oder über ausreichende Fähigkeiten und Fertigkeiten verfügt.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Dr. R. Csellich-Ruso
Tel.: + 43 / (0)676 / 55 76 232
www.csellich-ruso.at
renate.csellich@aon.at

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