Strache: Nur 6 Jahre Haft für Vergewaltigung und schweren sexuellen Missbrauch - Klarer Justizirrtum

FPÖ fordert chemische Kastration bei Kindesmissbrauch

Wien, 29-01-2008 (fpd) - Es könne sich nur um einen klaren Justizirrtum handeln, wenn jener 27-jähriger Mann, der im September 2007 auf der Toilette einer Volksschule in Wien ein sechsjähriges Mädchen zum Oralverkehr gezwungen hatte, nur 6 Jahre hinter Gitter soll, so heute der Wiener FP-Landesparteiobmann Heinz-Christian Strache.

In diesem Falle sei der Tatbestand handfest und verlange ein deutlich höheres Strafmaß als 6 Jahre Haft mit zusätzlicher Einweisung in eine Anstalt für abnorme Rechtsbrecher. Dem Kinderschänder fielen zwei minderjährige Mädchen zum Opfer, die Vergewaltigung und schweren sexuellen Missbrauch über sich ergehen lassen mussten. Mehr als genug Grund also, jenen perversen Triebtäter für immer aus der Gesellschaft auszugliedern und die chemische Kastration durchzuführen, zumal er Wiederholungstäter sei und die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er auf freiem Fuß wieder rückfällig werde. Menschen, die auf solch degoutante Art und Weise Kinder schänden, missbrauchen und misshandeln, müssen ohne Wenn und Aber aus dem gesellschaftlichen Leben entfernt werden und dürfen nie wieder in Freiheit gelangen. Für ihn, Strache, dürfe es daher, zum Schutz unserer Jüngsten, auch keine Gnade für den Täter geben. "Wer sich an wehrlosen kleinen Menschen vergreift, verdient es nicht, Teil unserer Gesellschaft zu sein!"

Jene perversen Menschen stellen eine dauerhafte Gefährdung für die Jüngsten und vollkommen Wehrlosen unserer Gesellschaft dar. Die FPÖ Wien fordert daher einmal mehr, die dauerhafte Sicherheitsverwahrung und die chemische Kastration als ultima ratio in den Rechtbestand aufzunehmen, so Strache abschließend. (Schluss) hn

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