In memoriam Prof. Helmut Dembsher

Einer der größten Vordenker und "Baumeister" der SPORTUNION Österreich verstarb plötzlich und völlig unerwartet im 79. Lebensjahr.

Wien (OTS) - Helmut Dembsher besaß ein seltenes Talent, das es ihm ermöglichte, Menschen zu führen und von seinen Visionen zu überzeugen. Er war ein Meister im Herstellen von Kontakten, im Knüpfen von Netzwerken, im Bilden von Koalitionen und im Finden von Mehrheiten für die Umsetzung von Gedanken in die Realität.

Als Bundessportreferent der Katholischen Jugend Österreich kam er 1962 als Generalsekretär zur Österreichischen Turn- und SPORTUNION. Bis 1990 sorgte er für den Aufbau und die Weiterentwicklung des Dachverbandes. Von 1990 bis 1996 war er Bundesfinanzreferent.
Sein einzigartiges Organisationstalent dokumentierte sich eindrucksvoll innerhalb des Verbandes und in der Öffentlichkeit bei der vorbildlichen Durchführung von UNION-Bundeskampfspielen mit tausenden Teilnehmern aus dem In- und Ausland.

Helmut Dembsher wirkte als Mitglied im Exekutivkomitee der BSO, im Bundessportrat und im Österr. Olympischen Komitee, war Vertreter des österreichischen Sportes im Europarat und im NGO-Club. Viele Initiativen und zukunftsweisende Projekte tragen seine Handschrift.

Die Alpenflugschule und das UNION-Sportzentrum in Niederöblarn /Stmk. gehen auf einen Wunschtraum von Helmut Dembsher zurück. Wie es seiner persönlichen Arbeitsweise entsprach, hat er diesen Wunschtraum auch Wirklichkeit werden lassen.

Dass seine Verdienste um den Sport auch weit über die Grenzen unseres Landes hinaus anerkannt wurden, beweisen seine internationalen Funktionen wie etwa als Generalsekretärstellverterter der FICEP und als Mitglied der Europäischen Sportkonferenz.

Als Gründungsmitglied und langjähriger Präsident des Österreichischen Betriebssportverbandes wirkte Helmut Dembsher im Europäischen Betriebssportverband mit. Als krönenden Abschluss hat er mit der internationalen Foundation "Sports for all" eine weltweite Initiative gestartet.

Seine Energie und seine Kreativität sorgten wesentlich für die Entwicklung des FIT-Sportes in der SPORTUNION und in Österreich.

Seinem Weitblick und seinem Verhandlungsgeschick ist es entscheidend zu verdanken, dass beim Bundestag 1980 die Sportakademie der Österreichischen Turn- und Sport UNION ein eigenes Statut erhielt und ihre Tätigkeit im Interesse der Vereine aufnehmen konnte. Da Weiterbildung die beste Investition in die Zukunft ist, war damit die Grundlage für einen Innovations- und Qualitätsvorsprung der SPORTUNION geschaffen, auf der auch die heutige Vorreiterrolle des Verbandes als Dienstleister im Gesundheitsbereich aufgebaut ist.

2005 wurde ihm für seine Verdienste um die Erwachsenenbildung im Sport, vor allem für die Gründung der Sportakademie, aber auch für seine zahlreichen Publikationen, der Professoren-Titel verliehen.

Die SPORTUNION ÖSTERREICH wird ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

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