- 29.01.2008, 11:08:11
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Niedrige Frauenpensionen: FPÖ für Verdoppelung des Wertes der Kindererziehungszeiten
Hofer: Kinder sind einzige reale Investition in unser Pensionssystem
Wien (OTS) - Angesichts der Tatsache, dass die durchschnittliche
Pension von Frauen in Österreich 40 Prozent niedriger ist als jene
der Männer, weist FPÖ-Vizebundesparteiobmann NAbg. Norbert Hofer auf
den Missstand hin, dass jedes Kind für die Mutter durchschnittlich
einen Pensionsverlust von rund 10 Prozent bedeute. Das führe dazu,
dass Mütter kinderreicher Familien in vielen Fällen überhaupt keine
Pension erhalten.
Hofer: "Im Umlageverfahren sind nur Kinder eine reale Investition in
unser Pensionssystem. Aber gerade die Eltern sind bei den Pensionen
benachteiligt. Und durch die Pensionsreform 2003 wird sich die
Benachteiligung der Eltern sogar noch verstärken. Grund dafür ist die
schlechtere Bewertung der Teilzeitbeschäftigung."
Ziel der FPÖ sei es, den Beitrag der Eltern zum Erhalt des
Sozialsystems in Zukunft in voller Höhe zu berücksichtigen. Wer
Kinder großzieht, müsse in einem gerechten Sozialsystem sowohl bei
den Sozialversicherungsbeiträgen (geringere Beiträge mit steigender
Kinderzahl) als auch bei der Pensionshöhe entsprechend anerkannt
werden.
"Wir bekennen uns daher zu einer Änderung des Pensionsrechtes und zu
einer Verdoppelung des Wertes der Kindererziehungszeiten im
Pensionsrecht. Dies würde für Mütter zu einer Pensionserhöhung von
etwa 70 Euro pro Kind und Monat führen und die Verluste durch die
kürzeren Beitragszeiten im Durchschnitt ausgleichen", so Norbert
Hofer abschließend.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub
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