Niedrige Frauenpensionen: FPÖ für Verdoppelung des Wertes der Kindererziehungszeiten

Hofer: Kinder sind einzige reale Investition in unser Pensionssystem

Wien (OTS) - Angesichts der Tatsache, dass die durchschnittliche Pension von Frauen in Österreich 40 Prozent niedriger ist als jene der Männer, weist FPÖ-Vizebundesparteiobmann NAbg. Norbert Hofer auf den Missstand hin, dass jedes Kind für die Mutter durchschnittlich einen Pensionsverlust von rund 10 Prozent bedeute. Das führe dazu, dass Mütter kinderreicher Familien in vielen Fällen überhaupt keine Pension erhalten.

Hofer: "Im Umlageverfahren sind nur Kinder eine reale Investition in unser Pensionssystem. Aber gerade die Eltern sind bei den Pensionen benachteiligt. Und durch die Pensionsreform 2003 wird sich die Benachteiligung der Eltern sogar noch verstärken. Grund dafür ist die schlechtere Bewertung der Teilzeitbeschäftigung."

Ziel der FPÖ sei es, den Beitrag der Eltern zum Erhalt des Sozialsystems in Zukunft in voller Höhe zu berücksichtigen. Wer Kinder großzieht, müsse in einem gerechten Sozialsystem sowohl bei den Sozialversicherungsbeiträgen (geringere Beiträge mit steigender Kinderzahl) als auch bei der Pensionshöhe entsprechend anerkannt werden.

"Wir bekennen uns daher zu einer Änderung des Pensionsrechtes und zu einer Verdoppelung des Wertes der Kindererziehungszeiten im Pensionsrecht. Dies würde für Mütter zu einer Pensionserhöhung von etwa 70 Euro pro Kind und Monat führen und die Verluste durch die kürzeren Beitragszeiten im Durchschnitt ausgleichen", so Norbert Hofer abschließend.

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