- 29.01.2008, 10:00:00
- /
- OTS0056 OTW0056
Studie: Onlineforschung in Österreich 2008 - BILD

Wien (OTS) - Schnell, multimedial, geringe Kosten: Das sind aus
Sicht der Befragungsteilnehmer der Studie "Onlineforschung in
Österreich 2008" des 'Expertenforum Online-Forschung' die drei
Hauptvorteile von Onlineforschung. Befragt wurde das Fachpublikum das
Expertenforums sowie Mitglieder der beiden Branchenverbände VMÖ und
WWG. Forenmoderator Mag. Christian Führer: "Ziel der Studie war eine
Standortbestimmung der Online Marktforschung in Österreich, die den
innovativsten und jüngsten Bereich der Marktforschung darstellt und
sich in den letzten Jahren bestens bewährt hat".
86% der Befragten haben unmittelbare Erfahrung mit
Online-Marktforschung, wobei mehr als die Hälfte (56%) das erste
Projekt innerhalb der letzten 4 Jahre durchgeführt hat. Entsprechend
hoch ist das Wissen zum Thema: 84,1% fühlen sich gut informiert.
Das am häufigsten eingesetzte Instrument sind webbasierte
Fragebögen, die von rund 70% der Befragten regelmäßig genutzt werden.
An zweiter Stelle befinden sich bereits "Online Access Panels", also
Datenverzeichnisse befragungswilliger Internetuser. Diese Panels
werden von 45% der Befragten regelmäßig eingesetzt. Befragungen via
SMS und MMS bzw. Mobile Blogs sind noch selten eingesetzte
Instrumente, mit einer regelmäßigen Nutzung von rund 3%.
Interviews via Internet werden nach Einschätzung von rund 50% der
befragten Personen im Jahr 2008 stark wachsen. Der Anzahl jener
Personen, die sich als Umfrageteilnehmer in den Panels anmelden, wird
von rund 35% der Befragten ein starkes Wachstum attestiert. Diese
Entwicklung erklärt sich durch ein vermehrtes Auftreten von
Panel-Anbietern, in denen 25% der Respondenten eine stark wachsende
Branche sehen.
Wie zufrieden ist man aber mit den österreichischen Onlinern im
Vergleich zu den Offline- Marktforschern? Die besten Noten gibt es
für die "Dauer der Projektabwicklung" sowie das
"Preis-Leistungs-Verhältnis", am kritischsten wird die Responserate
beurteilt.
Repräsentativität ist ein heiß diskutiertes Thema in der
Online-Marktforschung, immerhin sehen fast zwei Drittel darin den
größten Nachteil. "Die Repräsentativitätsdiskussion wird von Jahr zu
Jahr weniger geführt und mit steigender Internetdurchdringung
obsolet. Als Expertenforum nehmen wir die Sorgen der Branche sehr
ernst und werden heuer in Veranstaltungen zu diesem Thema
informieren.", so Mag. Christian Führer vom 'Expertenforum
Online-Forschung'.
Resümierend stellt die Studie der Branche ein ausgezeichnetes
Zeugnis aus. Die Akteure wissen zunehmend die Vorteile der neuen
Methode zu schätzen, immer mehr Online-Forscher entwickeln innovative
methodische Ansätze und wissen das Potenzial der Online
Marktforschung zu nutzen. Vorbehalte wegen mangelnder
Repräsentativität in bevölkerungsrepräsentativen Studien bestehen
weiterhin, werden aber mittel- und langfristig der Vergangenheit
angehören. Die Branche befindet sich immer noch im Aufbruch, es wird
ihr von allen Seiten großes Wachstum prognostiziert.
Expertenforum Online Forschung
Das 'Expertenforum Online-Forschung' ist eine institutions- und
unternehmensübergreifende Plattform von Online-Forscherinnen und
-Forschern in Österreich, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, auf
breiter Basis eine Diskussion um Potenzial und Grenzen der
Online-Forschung zu führen. Damit schafft das Forum Platz für
Erfahrungsaustausch, womit das Thema Online-Forschung in Österreich
nachhaltig gefördert wird und neue Maßstäbe in Qualitäts-Fragen
gesetzt werden. Neben der engen Kooperation mit Verbänden wird daher
auch die Zusammenarbeit mit Universitäten gesucht.
Bild(er) zu dieser Meldung finden Sie im AOM/Original Bild Service,
sowie im APA-OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
Expertenforum Online-Forschung
Mag. Christian Führer, Bakk., Moderator
Wassergasse 25, A-1030 Wien
Tel.: +43 / 1 / 715 02 89 - 13
mailto:info@expertenforum.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | MOM