- 28.01.2008, 10:21:11
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Marek bei actb-Tourimusmesse: Fulminanter Start in die Wintersaison
Plus von 9,3 Prozent Gästenächtigungen in den ersten beiden Wintermonaten - Umsatzsteigerung von plus 13 Prozent auf 3,10 Mrd. Euro
Wien (BMWA/OTS) - Über einen "fulminanten Start" in die
Wintersaison freute sich heute Staatssekretärin Christine Marek bei
einer Pressekonferenz im Rahmen der actb-Tourismusmesse in Wien. "Mit
einem Plus von 9,3 Prozent konnten in den ersten beiden Wintermonaten
November und Dezember 13 Millionen Gästenächtigungen registriert
werden", so Marek. Die Ankünfte seien um enorme zehn Prozent auf 4
Millionen gestiegen (Ausland + 9,6 Prozent auf 9,3 Mio. Nächtigungen;
Inland + 8,8 Prozent auf 3,7 Mio. Nächtigungen). "Diese positive
Entwicklung im Tourismus ist nicht selbstverständlich, sondern es
steckt viel harte Arbeit dahinter", so Marek.
"Der sensationelle Winterstart lässt sich auch an den Umsätzen
ablesen", so die Staatssekretärin weiter. Diese erreichten in den
ersten beiden Wintermonaten nach vorläufigen Berechnungen des WIFO
ein Volumen von 3,10 Mrd. Euro, was einer Steigerung um + 13,0
Prozent gegenüber der Vergleichsperiode im Vorjahr entspricht. Damit
lasse sich auf einen guten Winter für den österreichischen Tourismus
hoffen - "vor allem mit der Chance, die 60 Millionen-Nächtigungsmarke
zu überschreiten", so Marek. Zu berücksichtigen sei jedoch, dass die
Saison erst begonnen habe und vor allem Ostern heuer sehr früh fällt.
Auch die gesamte Entwicklung des Kalenderjahres 2007 sei erneut
sehr erfreulich verlaufen, so Marek. Mit 121,4 Mio. Nächtigungen im
Jahr 2007 wurde erstmals seit 1994 wieder die 120 Mio.-Marke
überschritten, was einem Plus von 1,7 Prozent gegenüber dem Jahr 2006
entspreche. Diese Steigerung ergebe sich sowohl durch die verstärkte
Nachfrage der Gäste aus dem Ausland (+ 1,3 Prozent auf 88,4 Mio.) als
auch der Inländer (+ 2,7 Prozent auf 33 Mio.). Noch höhere Zuwächse
konnten bei den Ankünften verzeichnet werden: + 3,3 Prozent auf 31,1
Mio. - "ein bisher nie erreichter Höchstwert", so Marek. Diese Zahlen
würden auch den Trend zum Kurzurlaub und dem damit verbundenen Sinken
der Aufenthaltsdauer (derzeit 3,9 Tage) bestätigen. Weiterhin lasse
sich auch ein Trend zum Qualitätstourismus festzustellen: + 3,6
Prozent bei den Nächtigungen in Hotels der 5-/4-Sterne-Kategorie, +
1,2 Prozent in der 3-Sterne-Kategorie, jedoch - 0,1 Prozent in der
2-/1-Sterne-Kategorie und - 5,8 Prozent in Privatquartieren.
Die aktuellen Zahlen würden den Tourismus auch weiterhin als
"absoluten Arbeitsplatzmotor" bestätigen, so Marek. Im Vergleich zu
anderen Wirtschaftszweigen biete der Tourismus Arbeitsplätze auch mit
der Standortgarantie Österreich. Im Jahresdurchschnitt 2007 gab es
168.924 unselbständig Beschäftigte im Beherbergungs- und
Gaststättenwesen (2006: 168.038 Beschäftigte), was 5,1 Prozent aller
unselbständig Beschäftigten entspricht. Der Frauenanteil liege dabei
bei über 100.000, so Marek. Erfreulich sei hier vor allem auch, das
Frauen im Tourismus mit rund 30 Prozent den höchsten Anteil an den
obersten Führungsebenen haben, im mittleren Management liege der
Anteil sogar bei 49 Prozent.
Darüber hinaus verwies die Staatssekretärin auf die großen Chancen
des österreichischen Tourismus auf den osteuropäischen Märkten. "Die
ost- und südosteuropäischen Länder sind wichtige Wachstumsmärkte und
Wirtschaftspartner geworden", so Marek. Seit dem Jahr 2000 haben sich
die Übernachtungen von Gästen aus Russland, Ungarn und Tschechien
nahezu verdoppelt, während der wichtigste Herkunftsmarkt Deutschland
jährlich um rund 1 Prozent rückläufig sei. "Daher war es auch eine
wichtige strategische Entscheidung, die actb mit diesen Ländern
durchzuführen", so Marek.
Abschließend verwies die Staatssekretärin auf die Wichtigkeit und
Anziehungskraft von Großevents. "Mit der EURO 2008 haben wir die
große Chance, Österreich nachhaltig als charmantes Urlaubsland zu
präsentieren", so Marek. Darüber hinaus stünden die nächsten Events
ebenfalls bereits vor der Tür: Mit "Linz09" und "Haydn 2009" werde
sich Österreich mit ganz anderen thematischen Schwerpunkten
präsentieren.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit
Staatssekretariat: Mag. Daniela Webinger, Tel.:(01)71100-5838
Referat Presse: Dr. Harald Hoyer, Tel.: (01) 711 00-5130
mailto: [email protected]
Internet: http://www.bmwa.gv.at
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