• 27.01.2008, 13:35:55
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Desirée Treichl-Stürgkh sprich im Ö3-"Frühstück bei mir" über Ioan Holender und Richard Lugner: "Heuer wird er sicher zurückgedrängt"

Wien (OTS) - Vier Tage vor dem Wiener Opernball nahm sich die neue
Opernball-Organsiatorin Desirée Treichl-Stürgkh in der Ö3-Sendung
"Frühstück bei mir" kein Blatt vor den Mund. Über die Aussage von
Staatsoperndirektor Ioan Holender bei der Pressekonferenz, er würde
nicht 230 Euro für eine Eintrittskarte zum Opernball ausgeben, meinte
sie im Ö3-Frühstück: "Ich habe mich sehr darüber geärgert. Wie blöd
kann man nur sein? Es ist so als würde ich als Herausgeberin der
Zeitschrift HOME sagen, ich würde mir das HOME nie kaufen! Ich wollte
ihm bei der Pressekonferenz eine in die Rippen hauen und sagen:
"Spinnst Du? Aber das ist seine Masche. Er ist in allen Medien und er
liebt das." Und, Treichl-Stürgkh über die letzten Wochen gemeinsamer
Arbeit mit Ioan Holender und seinem Team: "Die Leute haben einen
wahnsinnigen Respekt vor ihm, fast haben sie Angst. Er kann ja
wahnsinnig donnern."

Die neue Opernball-Chefin erzählte auch von der Sparsamkeit des
Staatsoperndirektors, der Freikarten bis auf ganz wenige Ausnahmen
abgeschafft hat. Treichl-Stürgkh auf Ö3: "Es gibt circa zehn
Freikarten, und die vergibt Holender." Die Karten ihrer Logengäste -
wie Schauspielstar Tobias Moretti und Topmodel Cordula Reyer - habe
sie selbstverständlich käuflich erworben. Die Ehefrau von
Erste-Bank-Boss Andreas Treichl auf Ö3: "Ich habe ein paar Leute
eingeladen, da habe ich dann die Karten gezahlt. Ich weiß auch gar
nicht, ob mein Mann eine Freikarte bekommt und wenn ja, welche Art
der Freikarte. Ist es nämlich eine Dienstkarte und keine Ehrenkarte,
darf er gar nicht über den roten Teppich und muss von hinten hinein."

Erleichtert zeigte sich die Opernball-Organisatorin über die heuer
geringere mediale Präsenz von Richard Lugner und seinen Opernballgast
Dita van Teese: "Durch diese vielen Neuerungen und meine Person haben
sich die Medien nicht so sehr auf den Herrn Lugner und seinen Gast
konzentriert." Und sie zeigt sich hoffnungsfroh über eine vielleicht
Lugner-freie Zukunft: "Der Herr Lugner ist ja auch nicht mehr der
Jüngste und die Paris Hilton ist ihm auch schon ziemlich über den
Kopf gewachsen. Wenn du von 30 Kameras und einem Tross von Menschen
verfolgt wirst, dann hast du jemanden, dessen Sprache du kaum mächtig
bist, ich hab ihn ja gehört, er spricht ja nicht so wahnsinnig gut
Englisch, und dann musst du dich um den Gast kümmern, dann hat sie
plötzlich eine Laune und ist weg - ich stelle mir das schrecklich
vor. Vielleicht wird es ihm einmal zu viel." In jedem Fall sieht sie
beim Opernball 2008 die mediale Aufmerksamkeit gerechter verteilt.
Treichl-Stürgkh auf Ö3: "Ich glaube ich werde heuer den Spieß ein
bisschen umdrehen. Es werden heuer so viele Leute da sein, über die
es wert ist zu berichten, die so elegant und fesch und lustig sind,
dass Lugner ganz sicher zurückgedrängt wird."

Über Lugner-Gast Dita van Teese kam die 43jährige Journalistin
allerdings ins Schwärmen. Die Bezeichnung "Stripperin" wollte sie in
diesem Zusammenhang nicht gelten lassen: "Für mich ist Stripperin
eine, die sich total nackert auszieht und sich auf irgendwelchen
grauslichen Stangen rauf und runterwälzt. Das ist sie ja nicht. Sie
hat einen wunderschönen Körper und hübsche Quasteln auf ihren
Brüsten, sie ist ein Kunstwerk, wie sie geschminkt ist, alleine das.
Und hätte sie der Herr Lugner nicht eingeladen, hätte ich sie auch
gerne in meiner Loge. Als Gast für den Opernball: "Dita, herzlich
willkommen!"

Das Versprechen, ihr Engagement als Opernball- Organisatorin komplett
ehrenamtlich zu machen, will Treichl-Stürgkh selbstverständlich
halten. Obwohl die Arbeit und die Aussagen für Spesen den erwarteten
Rahmen weit überschreiten. Doch sie hofft auf anderweitige Belohnung
durch Ioan Holender: "Vielleicht bekomme ich dann die Möglichkeit,
dass ich in irgendeine Opern-Vorstellung kann und eine schöne Karte
krieg für die man sich sonst zehn Wochen anstellen muss, vielleicht
denkt er mal dran, dass er meinen Mann und mich einlädt, dann hat es
sich schon rentiert."

Über das angebliche Zerwürfnis zwischen ihrem Mann Andreas Treichl
und Julius Meinl V., nachdem Treichl im September 07 in der Ö3
Sendung "Frühstück bei mir" über Meinl European Land gemeint hat "Die
Optik ist grauenhaft" berichtete Stürgkh: "Andreas Aussagen im
Ö3-Frühstück haben einen ziemlichen Wirbel gemacht. Aber es war seine
Meinung, dass die Optik nicht toll ausgesehen hat und ich fand es
sehr mutig von ihm, das zu sagen. Ich glaube, man muss auch hie und
da mit Kritik umgehen können und Andreas hat das genauso abbekommen
wie Julius. Aber die zwei haben sich schon ausgesprochen."

Rückfragehinweis:
Hitradio Ö3 Öffentlichkeitsarbeit
Petra Jesenko
Tel.: 01/36069/19120
[email protected]

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