- 27.01.2008, 13:30:00
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LH Pröll zur Sicherheit an Eisenbahnkreuzungen
Umfangreiches Maßnahmenpaket gestartet
St. Pölten (NLK) - An unbeschrankten Bahnübergängen ist es in den
letzten Wochen und Monaten immer wieder zu Unfällen gekommen. "Wir
haben deshalb gemeinsam mit dem Verkehrsminister, den
Österreichischen Bundesbahnen und den jeweiligen Gemeinden ein
Maßnahmenpaket geschnürt", sagte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am
Sonntag in der Radiosendung "Forum NÖ". "Mit dem Ziel", so Pröll,
"Eisenbahnkreuzungen in Niederösterreich noch sicherer zu machen."
Als Sofortmaßnahmen werden über 370 Eisenbahnkreuzungen in
Niederösterreich mit Bodenmarkierungen sowie mit weißen und
reflektierenden Andreaskreuzen ausgestattet. Besonders
unfallträchtige Bahnübergänge erhalten zusätzliche Lichtsignalanlagen
oder Schranken. Wo es notwendig ist, werden laut Landeshauptmann
Pröll auch Unterführungen gebaut; vor allem dort, wo es ein hohes
Verkehrsaufkommen gibt.
In Wieselburg wurde kürzlich die erste Eisenbahnkreuzung in
Niederösterreich mit so genannten Fahrbahnlichtern ("lane lights") in
Betrieb genommen. Bei dieser Warnanlage werden Bodenlichter in die
Fahrbahn eingebaut, die zu blinken beginnen, wenn sich ein Fahrzeug
dem Bahnübergang nähert.
All diese Sicherheitsmaßnahmen können aber auch vor Leichtsinn und
Unachtsamkeit schützen. Pröll: "Die Gefahr an Eisenbahnkreuzungen
wird nach wie vor unterschätzt." Untersuchen zeigen, dass
Blinkanlagen und Warnsignale oft missachtet werden. Bahnübergänge
werden oft auch noch bei Rotlicht oder schließenden Schranken
überquert. Der Landeshauptmann ersuchte deshalb alle
Verkehrsteilnehmer, die Warnsignale an Eisenbahnkreuzungen immer
genau zu beachten und besonders vorsichtig zu sein.
Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12163
http://www.noe.gv.at/nlk
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