- 25.01.2008, 11:32:35
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Kdolsky: Strenge Maßnahmen zur Kontrolle von Spielzeug haben sich bewährt
Gesundheitsministerin begrüßt die von der Europäischen Kommission vorgeschlagenen Änderungen der Spielzeugrichtlinie
Wien (OTS) - Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky begrüßt den
heute, Freitag, von der Europäischen Kommission vorgelegten Entwurf
zur Überarbeitung der Spielzeugrichtlinie, die noch unter der
slowenischen Präsidentschaft erwartet wird. "Die Diskussionen im
vergangenen Jahr haben gezeigt, dass der Spielzeugmarkt mittlerweile
ein globalisierter Markt ist. Der überwiegende Anteil der in
Österreich angebotenen Spielzeuge wird im asiatischen Raum und dort
vorwiegend in China produziert. Daher ist es umso wichtiger, dass die
Kommission tätig wird, um hier auch internationale Vorsorge zu
treffen." ****
Im Zusammenhang mit der Überarbeitung der Spielzeugrichtlinie
nannte die Gesundheitsministerin beispielhaft folgende Punkte:
- Die Kontrolle von Chemikalien die in Spielzeugen enthalten sind,
wird zukünftig mehr Bedeutung erlangen.
- Die Maßnahmen zur Durchsetzung der Richtlinie werden verschärft
und die Vorgaben zur Marktüberwachung konkretisiert.
- Die Kommission wird in Zusammenarbeit mit den Mitgliedsstaaten und
internationalen Partnern die Rückverfolgbarkeit von Spielzeug
verbessern.
Kdolsky betont weiter, dass durch diese geplante Harmonisierung
nun auch der hohe Schutzstandard Österreichs in den anderen
Mitgliedstaaten zur Anwendung kommen müsse. "Die strengen Maßnahmen
zur Kontrolle von Spielzeug in Österreich, haben sich seit 1994
bestens bewährt. Aufgrund der Entwicklungen im vergangenen Jahr sowie
durch das Verbot von Weichmachern in Kinderspielzeug konnten im Zuge
von drei Schwerpunktaktionen für ausgewählte Produkte mehr als 400
Proben untersucht werden. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass die
Hersteller bereits im vergangenen Jahr Ihre Verantwortung
wahrgenommen haben und die meisten Produkte als unbedenklich
einzustufen waren."
Abschließend versicherte die Gesundheitsministerin, dass sich ihr
Ressort in der nun beginnenden Bearbeitung der Spielzeugrichtlinie in
den Ratsarbeitsgruppen für die vorgeschlagen Verbesserungen einsetzen
und diese Initiative unterstützen werde.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend Mag. Jürgen Beilein Pressesprecher von Bundesministerin Dr. Andrea Kdolsky Tel: +43/1/71100-4309 Fax: +43/1/71100-14305 mailto:[email protected] http://www.bmgfj.gv.at
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