Kdolsky: Strenge Maßnahmen zur Kontrolle von Spielzeug haben sich bewährt

Gesundheitsministerin begrüßt die von der Europäischen Kommission vorgeschlagenen Änderungen der Spielzeugrichtlinie

Wien (OTS) - Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky begrüßt den heute, Freitag, von der Europäischen Kommission vorgelegten Entwurf zur Überarbeitung der Spielzeugrichtlinie, die noch unter der slowenischen Präsidentschaft erwartet wird. "Die Diskussionen im vergangenen Jahr haben gezeigt, dass der Spielzeugmarkt mittlerweile ein globalisierter Markt ist. Der überwiegende Anteil der in Österreich angebotenen Spielzeuge wird im asiatischen Raum und dort vorwiegend in China produziert. Daher ist es umso wichtiger, dass die Kommission tätig wird, um hier auch internationale Vorsorge zu treffen." ****

Im Zusammenhang mit der Überarbeitung der Spielzeugrichtlinie nannte die Gesundheitsministerin beispielhaft folgende Punkte:

  • Die Kontrolle von Chemikalien die in Spielzeugen enthalten sind, wird zukünftig mehr Bedeutung erlangen.
  • Die Maßnahmen zur Durchsetzung der Richtlinie werden verschärft und die Vorgaben zur Marktüberwachung konkretisiert.
  • Die Kommission wird in Zusammenarbeit mit den Mitgliedsstaaten und internationalen Partnern die Rückverfolgbarkeit von Spielzeug verbessern.

Kdolsky betont weiter, dass durch diese geplante Harmonisierung nun auch der hohe Schutzstandard Österreichs in den anderen Mitgliedstaaten zur Anwendung kommen müsse. "Die strengen Maßnahmen zur Kontrolle von Spielzeug in Österreich, haben sich seit 1994 bestens bewährt. Aufgrund der Entwicklungen im vergangenen Jahr sowie durch das Verbot von Weichmachern in Kinderspielzeug konnten im Zuge von drei Schwerpunktaktionen für ausgewählte Produkte mehr als 400 Proben untersucht werden. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass die Hersteller bereits im vergangenen Jahr Ihre Verantwortung wahrgenommen haben und die meisten Produkte als unbedenklich einzustufen waren."

Abschließend versicherte die Gesundheitsministerin, dass sich ihr Ressort in der nun beginnenden Bearbeitung der Spielzeugrichtlinie in den Ratsarbeitsgruppen für die vorgeschlagen Verbesserungen einsetzen und diese Initiative unterstützen werde.

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