- 24.01.2008, 19:32:32
- /
- OTS0363 OTW0363
Psychiatrie im OWS - SP-Deutsch: "Vorwürfe haltlos, Opposition verunsichert PatientInnen!"
Wien (SPW-K) - "Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely hat jeden
einzelnen Vorwurf im Bereich der Psychiatrie des Otto Wagner-Spitals
überprüfen lassen - keiner davon konnte bestätigt werden", sagte
heute Gemeinderat Christian Deutsch im Rahmen der Dringlichen Anfrage
im Wiener Gemeinderat zum Thema Psychiatrie. "Ziel war und ist volle
Transparenz: Jedem Vorwurf wird nachgegangen, Probleme werden nicht
verniedlicht, sondern gelöst!"
Auf der stationären Psychiatrie im Otto Wagner-Spital (OWS) habe
es sofort eine umfassende Überprüfung durch den Wiener
Krankenanstaltenverbund gegeben, unterstrich Deutsch. "Tatsache ist,
dass es eine lückenlose und präzise Dokumentation der pflegerischen
und medizinischen Leistungen gibt, alle freiheitsbeschränkenden
Maßnahmen wurden genauestens aufgezeichnet. Es gab ordnungsgemäß
tägliche Meldungen an die Sachwalterschaft." Eine weitere Überprüfung
hinsichtlich der Hygienemaßnahmen habe es durch die MA40 gemeinsam
mit medizinischen Sachverständigen der MA15 gegeben. "Insgesamt
konnte keiner der Vorwürfe bestätigt werden!"
Trotz allem habe der Krankenanstaltenverbund sofort weitere
Maßnahmen gesetzt: "So gibt es nun gleich zu Beginn
freiheitsbeschränkender Maßnahmen eine Meldung an die
Sachwalterschaft, weiters wurden fliegende Kommissionen eingerichtet,
die bis 23. Jänner 2008 alle psychiatrischen Einrichtungen des
Krankenanstaltenverbundes überprüft hat. Zusätzlich wurde eine
Hotline installiert." Bei dieser seien insgesamt 116 Anrufe
eingegangen, ein Drittel davon habe sich lobend geäußert, viele
hätten auch ihren Unmut über die Skandalisierung deponiert.
"Geäußerte Verbesserungsvorschlage wurden und werden
selbstverständlich sofort aufgegriffen!" unterstrich Deutsch.
Eine Verunsicherung der PatientInnen, wie sie von der Opposition
versucht werde, sei abzulehnen. "Auf der stationären Psychiatrie der
Spitäler der Stadt Wien werden jährlich rund 12.000 Menschen
behandelt, knapp 80 Prozent davon wenden sich freiwillig dorthin. Sie
alle sollten nicht mit skandalisierenden Aussagen verunsichert
werden!"
Im Bereich der psychiatrischen Abteilungen des OWS habe es bereits
in den letzten Jahren laufend Verbesserungen gegeben: "So wurde die
Ausstattung weiter verbessert und auch das Personal aufgestockt. Das
OWS verfügt über die pflegerisch bestausgestattete Psychiatrie in
Österreich. Allein in den letzten sieben Jahren wurden im OWS 100 Mio
Euro investiert." Es gebe auch eigene Sicherheitsdienste, die der
Krankenanstaltenverbund finanziere. "Eine wienweite Prüfung über
weitere zusätzliche Sicherungsmaßnahmen findet derzeit statt."
Weitere Maßnahmen seien bereits vor den bekannt gewordenen
Vorwürfen eingeleitet worden: "So gibt es im Otto Wagner-Spital
insgesamt 12 neue Dienstposten für Ärzte und auch das Pflegepersonal
wird um 18 Posten aufgestockt", so Deutsch. "Alle Maßnahmen wurden in
Versammlungen mit den MitarbeiterInnen diskutiert." Der Reformprozess
werde offensiv vorangetrieben. "Allen Vorwürfen und Problemen wird
auch in Zukunft genauestens auf den Grund gegangen!" (Schluss)
Rückfragehinweis:
SPÖ-Klub Rathaus, Presse
Telefon 01/4000 81 930
www.rathausklub.spoe.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | DS1






