• 24.01.2008, 15:27:00
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  • OTS0314 OTW0314

Impulse für die Lehre, mehr Chancen für Jugendliche

LR Rein: Ausbildungsverbund entspricht Wünschen der Wirtschaft

Koblach (VLK) - Mit Jahresbeginn ist der Ausbildungsverbund
Vorarlberg angelaufen. Land, Wirtschaftskammer und Arbeiterkammer
verfolgen mit dieser gemeinsamen Initiative das Ziel, die Ausbildung
von qualifizierten Fachkräften anzukurbeln und das Image der Lehre
bei Jugendlichen und Eltern weiter zu verbessern. Landesrat Manfred
Rein und die Präsidenten Kuno Riedmann (WK) und Hubert Hämmerle (AK)
waren heute, Donnerstag, zu Gast bei der Firma Dell-ex Autospenglerei
in Koblach, einem kleinen Unternehmen, das dieses Ausbildungsmodell
bereits praktiziert.

Der Ausbildungsverbund ermöglicht es Firmen, die nicht alle
Inhalte eines Lehrberufes abdecken, bei der Ausbildung ihrer
Lehrlinge mit Partnerbetrieben zu kooperieren. Die in der
Wirtschaftskammer angesiedelte Koordinationsstelle bietet Information
und Beratung, vermittelt Verbundpartner, hilft bei der Aufbereitung
von Ausbildungsprogrammen für Lehrlinge und gewährt Förderungen für
Ausbildungs- und Kursmaßnahmen im Rahmen des Ausbildungsverbundes.

LR Rein betonte, dass dieses Angebot den Wünschen der Vorarlberger
Wirtschaft entspricht. Bei einer Befragung im Herbst 2006 gaben über
70 Prozent der Unternehmen an, sich die Teilnahme an einem
Ausbildungsverbund vorstellen zu können, weil sie sich davon eine
Qualitätsverbesserung in der Lehrlingsausbildung versprechen.
"Wichtig ist: Die Betriebe wollen einen Ansprechpartner bzw.
Vermittler bei Unklarheiten und eine möglichst unkomplizierte
Abwicklung. Der Ausbildungsverbund Vorarlberg kann das bieten."

Ziel ist es, dass in der ersten Phase rund 800 Lehrlinge jährlich
die Qualifizierungsmaßnahmen im Ausbildungsverbund durchlaufen.

WK-Präsident Riedmann sieht in diesem Modell besonders für die
kleineren und sehr spezialisierten Betriebe eine große Chance,
Jugendliche umfassend und in höchster Qualität zu schulen. Diese
profitieren davon, mehrere Betriebe kennenzulernen. "Den Lehrlingen
bietet sich dadurch die Möglichkeit, ständig mit modernster
Ausstattung zu arbeiten und auf das Know-how von verschiedenen
Ausbilderinnen und Ausbildern zurückgreifen zu können", so
AK-Präsident Hämmerle.

Dell-ex Firmenchef Robert Brotzge erläuterte die Vorteile in der
Praxis: "Für uns ist der Ausbildungsverbund mit der Spenglerei und
Lackiererei Schratter in Weiler ein enormer Vorteil. Der Kontakt zu
einem anderen Ausbildungsbetrieb ermöglicht einen Austausch von
fachlichen Kompetenzen und Ausbildungsmethoden. Darüber hinaus bringt
der Ausbildungsverbund einen klaren Imagegewinn. Denn dadurch sind
wir nun in der Lage, das komplette Berufsbild und auch Kenntnisse
darüber hinaus zu vermitteln. Diese gute Ausbildung rechnet sich,
v.a. bei der künftigen Suche nach Lehrlingen."

Rückfragehinweis:

Landespressestelle Vorarlberg
   Tel.: 05574/511-20137
   Fax: 05574/511-20190
   Hotline: 0664/625 56 68 oder 625 56 67
   mailto:[email protected]
   http://www.vorarlberg.at/presse

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