• 24.01.2008, 10:22:22
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PRÖLL: Österreich muss moderne Klimaschutz-Technologien optimal nutzen

Zweiter klima:aktiv Wärmepumpentag in Niederösterreich

Wien/St. Pölten (OTS) - "Energiesparen, Energie aus erneuerbaren
Energieträgern und Energieeffizienz, das sind die Schlüsselthemen für
eine klimafreundliche Energiezukunft. Österreich hat für diese
Neuorientierung die besten Voraussetzungen. Mit der Forcierung
erneuerbarer Energieträger und Innovationen im Klimaschutz ist schon
in den vergangenen Jahren ein starker Impuls für die wirtschaftliche
Entwicklung sowie für neue Arbeitsplätze verbunden gewesen. Nicht
umsonst zählt Österreichs Wirtschaft weltweit zu den führenden
Technologieanbietern in Sachen Umweltschutz, Erneuerbare Energie und
Energieeffizienz. Die Wärmepumpe - übrigens eine Österreichische
Erfindung - ist dafür das beste Beispiel. Dieses Know-how müssen wir
nutzen und durch eine kluge Förderpolitik auch anderen modernen
Klimaschutztechnologien wie der Photovoltaik zum Durchbruch
verhelfen." Das erklärte Umweltminister Josef Pröll heute,
Donnerstag, bei der Eröffnung des zweiten klima:aktiv
Wärmepumpentages in der Landwirtschaftskammer St. Pölten.

Allein im Bereich der Erneuerbaren Energieträger beträgt die
heimische Wertschöpfung über eine Milliarde Euro pro Jahr. Dazu trägt
auch die positive Entwicklung des Wärmepumpenmarktes bei. Ende 2005
waren in Österreich rund 156.400 Anlagen mit einer Gesamtheizleistung
von 1072 Megawatt installiert. Gegenüber 2004 ist das ein Plus von
über 28 Prozent. Österreichische Wärmepumpen sind auch im Ausland
gefragt, die Exportquote lag im Jahr 2005 bei rund 53 Prozent.

Mit der Klimaschutzinitiative klima:aktiv forciert das
Lebensministerium die Aus- und Weiterbildung von Professionisten des
Bausektors, um klimafreundlichen Technologien beim Bauen, Wohnen und
Sanieren rascher zum Durchbruch zu verhelfen. Derzeit sind in
Österreich rund 500.000 Holzfeuerungen und 1.000
Biomasse-Nahwärmenetze sowie 230 Biogasanlagen in Betrieb. Die Fläche
an Solarkollektoren zur Warmwasseraufbereitung beträgt derzeit etwa 3
Millionen Quadratmeter. Diese Daten beweisen, dass Österreich in
einer guten Position ist, um seine Energieziele zu erreichen.
"Wichtig ist, dass alle zuständigen Ministerien, Institutionen und
Gebietskörperschaften den Weg in eine nachhaltige Energiezukunft
konsequent mitgehen und offensiv mitgestalten. Die Nutzung
erneuerbarer Energieträger und die Steigerung der Energieeffizienz
sind nicht nur gut fürs Klima, sondern bringen langfristig auch mehr
Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern, bedeuten mehr inländische
Wertschöpfung, neue Arbeitsplätze und mehr Lebensqualität", betonte
Umweltminister Josef Pröll abschließend.

Rückfragehinweis:
Lebensministerium
Pressestelle
Tel.: (++43-1) 71100 DW 6703, DW 6823

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