PRÖLL: Österreich muss moderne Klimaschutz-Technologien optimal nutzen

Zweiter klima:aktiv Wärmepumpentag in Niederösterreich

Wien/St. Pölten (OTS) - "Energiesparen, Energie aus erneuerbaren Energieträgern und Energieeffizienz, das sind die Schlüsselthemen für eine klimafreundliche Energiezukunft. Österreich hat für diese Neuorientierung die besten Voraussetzungen. Mit der Forcierung erneuerbarer Energieträger und Innovationen im Klimaschutz ist schon in den vergangenen Jahren ein starker Impuls für die wirtschaftliche Entwicklung sowie für neue Arbeitsplätze verbunden gewesen. Nicht umsonst zählt Österreichs Wirtschaft weltweit zu den führenden Technologieanbietern in Sachen Umweltschutz, Erneuerbare Energie und Energieeffizienz. Die Wärmepumpe - übrigens eine Österreichische Erfindung - ist dafür das beste Beispiel. Dieses Know-how müssen wir nutzen und durch eine kluge Förderpolitik auch anderen modernen Klimaschutztechnologien wie der Photovoltaik zum Durchbruch verhelfen." Das erklärte Umweltminister Josef Pröll heute, Donnerstag, bei der Eröffnung des zweiten klima:aktiv Wärmepumpentages in der Landwirtschaftskammer St. Pölten.

Allein im Bereich der Erneuerbaren Energieträger beträgt die heimische Wertschöpfung über eine Milliarde Euro pro Jahr. Dazu trägt auch die positive Entwicklung des Wärmepumpenmarktes bei. Ende 2005 waren in Österreich rund 156.400 Anlagen mit einer Gesamtheizleistung von 1072 Megawatt installiert. Gegenüber 2004 ist das ein Plus von über 28 Prozent. Österreichische Wärmepumpen sind auch im Ausland gefragt, die Exportquote lag im Jahr 2005 bei rund 53 Prozent.

Mit der Klimaschutzinitiative klima:aktiv forciert das Lebensministerium die Aus- und Weiterbildung von Professionisten des Bausektors, um klimafreundlichen Technologien beim Bauen, Wohnen und Sanieren rascher zum Durchbruch zu verhelfen. Derzeit sind in Österreich rund 500.000 Holzfeuerungen und 1.000 Biomasse-Nahwärmenetze sowie 230 Biogasanlagen in Betrieb. Die Fläche an Solarkollektoren zur Warmwasseraufbereitung beträgt derzeit etwa 3 Millionen Quadratmeter. Diese Daten beweisen, dass Österreich in einer guten Position ist, um seine Energieziele zu erreichen. "Wichtig ist, dass alle zuständigen Ministerien, Institutionen und Gebietskörperschaften den Weg in eine nachhaltige Energiezukunft konsequent mitgehen und offensiv mitgestalten. Die Nutzung erneuerbarer Energieträger und die Steigerung der Energieeffizienz sind nicht nur gut fürs Klima, sondern bringen langfristig auch mehr Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern, bedeuten mehr inländische Wertschöpfung, neue Arbeitsplätze und mehr Lebensqualität", betonte Umweltminister Josef Pröll abschließend.

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