SCHIG mbH prüft TEN-Strecken

Schuster: Die Abrechnungskontrolle ist Voraussetzung für die Auszahlung von EU-Zuschüssen zu den geförderten Verkehrsprojekten

Wien (OTS) - Neue, verschärfte Prüfkriterien der EU-Kommission -anstelle der bisherigen Stichproben - bilden die Basis für die erweiterte Kontrolltätigkeit, die die SCHIG mbH (Schieneninfrastruktur-Dienstleistungsgesellschaft mbH) ab sofort im Auftrag des BMVIT (Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie) durchführt. "Mittels konkret festgelegter Prüfschemata, die den von der EU-Kommission festgelegten Vorgaben entsprechen müssen, soll eine bessere Vergleichbarkeit und Transparenz der Abrechnungskontrolle bewirkt werden", erklärt Ing. Gottfried Schuster, Geschäftsführer der SCHIG mbH. Ebenso soll damit sichergestellt werden, dass die ursprünglich gesetzten Ziele beim Ausbau der europäischen Verkehrsinfrastruktur auch erreicht werden. Zu diesem Zweck müssen die Förderwerber die notwendigen Unterlagen der SCHIG mbH zur Prüfung zur Verfügung stellen.

Diese Prüfungen erstrecken sich nicht nur auf Eisenbahnstrecken, sondern auf alle aktuellen TEN-Projekte seit 2005 sowie jene, für die es Zuschüsse aus den TEN-Programmen für die Jahre 2007 bis 2013 geben wird - also auch auf die Bereiche Straße und Binnenwasserwege. Betroffen sind unter anderem Projekte wie der Brenner-Basis-Tunnel, die Eisenbahnstrecken Wien-St. Pölten, Freilassing-Salzburg oder Summerau-Linz.

Österreich ist unter den dreißig vorrangigen Vorhaben von europäischem Interesse mit sechs Projekten vertreten. Darunter befindet sich neben den vier Eisenbahnstrecken auch die Autobahnachsen Danzig-Wien und der Donauabschnitt Wien-Bratislava. Insgesamt werden von der EU-Kommission 1,5 Milliarden Euro für die Finanzperiode 2007 bis 2013 zur Verfügung gestellt. Die österreichische Wirtschaft hat sich mit 655 Millionen Euro Fördervolumen einen sehr hohen Anteil im Vergleich zu anderen Staaten gesichert.

"Mit der langjährigen Übung bei der kaufmännischen und technischen Infrastrukturkontrolle hat sich in der SCHIG mbH umfassendes Know-How und grundlegende Erfahrung angesammelt. Damit können wird das BMVIT bei der Überprüfung des Einsatzes öffentlicher Mittel bestmöglich unterstützen und das von der EU geforderte Vier-Augen-Prinzip sicherstellen", sagt Schuster. (Schluss)

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