Allianz gibt Tipps für Wintersportler: Skiferien ohne Kopfweh

Wien (OTS) - Die Allianz begrüßt die heute von der AK abgegebene Empfehlung, sich nur ausreichend versichert in den Ski-Urlaub zu begeben. Bevor es auf die Piste geht, sollte auf jeden Fall der Versicherungsschutz überprüft werden, damit es keine bösen Überraschungen gibt. Als Präventivmaßnahme empfiehlt die Allianz darüber hinaus, einen Sturzhelm zu tragen.

65.000 Unfälle auf österreichischen Skipisten

"Vor dem Skiurlaub nicht nur Ausrüstung, sondern auch Versicherungsschutz überprüfen!", rät Gerhard Bernard, Schadenleiter in der Allianz. Im Wintersportland Nummer Eins ereignen sich nämlich rund 87.000 Unfälle pro Jahr, davon 64.000 beim Alpinen Skifahren und 23.000 beim Snowboarden. Etwa 65.000 Personen müssen nach Skiunfällen im Spital oder ambulant behandelt werden. Jeder 7. Verletzte ist ein Kind unter 15 Jahren.
Kinder ziehen sich bei einem Sturz öfter Kopfverletzungen zu als Erwachsene. Etwa 17% der unter 15-Jährigen Unfallopfer verletzen sich am Kopf, was überwiegend Gehirnerschütterungen, Platzwunden und Gesichtsverletzungen zur Folge hat.

Helme sind wirksam

Untersuchungen haben gezeigt, dass ca. 85% der Schädel- und Hirnverletzungen durch einen geeigneten Sturzhelm verhindert werden können. Während in Österreich noch über eine Helmpflicht auf der Skipiste diskutiert wird, gibt es in mehreren EU-Ländern bereits eine gesetzliche Verpflichtung. Zum Beispiel hat Italien ein Gesetz eingeführt, welches das Tragen von Sturzhelmen für Skifahrer bis 14 Jahre vorschreibt.

"Unter den vielen Sicherheitsmaßnahmen, die man ergreifen kann, ist der Helm wohl die wirksamste", so Bernard. "Es ist auch ein Trend zu bemerken, dass immer mehr Erwachsene nicht mehr 'oben ohne' unterwegs sind und einen Helm aufsetzen."

Gesetzlicher Unfallversicherungsschutz: nur in einem von vier Unfällen

Auch die Arbeitnehmervertreter weisen darauf hin, dass die Sozialversicherung zwar einen gewissen Schutz bei Unfällen gewährleistet aber eine erhebliche Lücke aufweist: Die gesetzliche Unfallversicherung gilt nur am Arbeitsplatz, auf dem Weg dorthin und nach Hause. Das führt dazu, dass drei von vier Unfallopfern keine finanzielle Unterstützung aus der gesetzlichen Unfallversicherung erhalten.

Kinder sind am wenigsten geschützt

Bei Kindern ist die Versorgungssituation besonders dramatisch, denn gesetzlicher Unfallversicherungsschutz besteht nur bei Schulveranstaltungen. Und bei einem Kind macht die Freizeit rund 80% des Tages aus. Mit einer privaten Unfallversicherung wird diese gefährliche Lücke geschlossen. Sie bietet Schutz rund um die Uhr und im Ernstfall eine lebenslange Rente. Besondere Angebote gibt es für Familien.

Was ist nach einem Unfall zu beachten?

"Das Wichtigste", so Gerhard Bernard, "ist eine möglichst rasche ärztliche Behandlung. Danach sollte der Unfall umgehend an die Versicherung gemeldet werden." Die Unfallmeldung muss vollständig und wahrheitsgemäß ausgefüllt werden. Dadurch lassen sich viele Rückfragen vermeiden. Im Falle eines Unfalls wendet man sich am besten an seinen Versicherungsberater, der seinen Kunden über alle notwendigen Schritte informiert.

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