• 22.01.2008, 12:38:20
  • /
  • OTS0150 OTW0150

Plassnik: "Grundstein für österreichische Integrationsstrategie"

Außenministerin zur Präsentation der Experten-Berichte der Integrationsplattform

Wien (OTS) - "Integration ist ein Langzeitprojekt. Es geht darum,
dauerhaft an einem Gewebe der Gemeinsamkeit zu arbeiten. Weitblick
und Realitätssinn sind dabei gleichermaßen gefordert", so
Außenministerin Ursula Plassnik zur heutigen Präsentation der
Experten-Berichte der Integrationsplattform durch Innenminister
Günther Platter. "Der Innenminister legt damit den Grundstein für
eine nationale österreichische Strategie für Integration und
interkulturellen Dialog, die ich voll unterstütze. Integration ist
eine Querschnittsmaterie, die jeden von uns betrifft. Unser Ziel ist
es, aus dem Nebeneinander ein Miteinander zu machen", so Plassnik.

Erfolgreiche Integration von MigrantInnen hänge zunächst von den
rechtlichen Rahmenbedingungen und den Chancen für soziale,
wirtschaftliche und politische Teilhabe an unserer Gesellschaft ab.
Aber auch ein offener Dialog und der Wille, sich aktiv zu integrieren
seien wichtige Bestandteile der Integrationspolitik: "Nur durch
konsequentes miteinander reden können wir einander wirklich näher
kommen. Wir müssen uns offen sagen, was uns aneinander irritiert. Wir
müssen uns aber auch immer wieder bewusst machen, was uns miteinander
verbindet und was wir einander anbieten können", so die
Außenministerin.

Das Treffen der Allianz der Zivilisationen letzte Woche in Madrid
habe gezeigt, wie wichtig es sei, den Dialog zwischen den Kulturen
und Religionen in die Gemeinden zu bringen: "Dorthin, wo die Menschen
auch wirklich mit Fragen oder Problemen konfrontiert sind. Wir
brauchen ganz konkrete Anleitungen im Alltag für das tägliche
Zusammenleben etwa am Arbeitsplatz, oder in der Schule - hier
brauchen wir den unmittelbaren Dialog mit den Betroffenen", so
Plassnik. Der Versand der heute vorgestellten Expertenbeiträge unter
anderem an alle Gemeinden sei daher genau der richtige Ansatz.

Die Außenministerin weiter: "Gerade bei Frauen und Jugendlichen
gibt es sehr viel ungenütztes Potential für erfolgreiche Integration.
Das sollte man ganze gezielt ansprechen". Sie werde sich daher in
konsequenter Fortsetzung ihres bisherigen Engagements im heurigen
europäischen Jahr des Interkulturellen Dialogs besonders mit der
Frage der Integration Partizipation muslimischer Frauen und
Jugendlichen in Europa befassen.

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für europäische 
   und internationale Angelegenheiten
   Presseabteilung
   Tel.: ++43 (0) 50 1150-3262, 4549, 4550
   Fax: ++43 (0) 50 1159-213 
   mailto:[email protected]
   http://www.aussenministerium.at
   http://www.bmeia.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | MAA

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel