• 22.01.2008, 11:11:41
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GAJ: Burschenschafter-Treffen zu erlauben kommt Duldung rechten Gedankenguts gleich

Bundespräsident Fischer muss WKR-Ball in der Hofburg untersagen

Wien (OTS) - Am 25.1.2008 wird den im Wiener Korporationsring
(WKR) organisierten deutschnationalen Burschenschaftern wieder die
Hofburg überlassen. Die GAJ-Sprecherin Rosa Plüsch dazu: "Wir fordern
von den zuständigen Stellen, insbesondere von Bundespräsident Fischer
als Hausherr, eine Untersagung des diesjährigen WKR-Balls. So einen
Ball zuzulassen stellt eine direkte Duldung rechten Gedankenguts
dar."

Burschenschafter sind Zusammenschlüsse sexistischer, rassistischer,
antisemitischer und homophober Anhänger eines "volksdeutschen
Kulturraumes" und demnach eine permanente Zumutung. Wenn genau
Vertreter von revisionistischem und menschenverachtendem Gedankengut
die Hofburg als Legitimations- und Repräsentationsplattform
überlassen bekommen, ist zivilgesellschaftlicher Widerstand
angebracht!

"Es ist seit Jahrzehnten bekannt, welches Gedankengut auf den
Burschenschaftsbuden vorherrscht. "Wer solchen Menschen und Gruppen
einen staatlich-repräsentativen Raum bietet, ihr menschenfeindliches
Gedankengut kundzutun und auszutauschen, unterstützt es. Die
zuständigen Stellen werden zeigen müssen, ob sie das weiterhin auf
sich sitzen lassen wollen", so Plüsch.

Die GAJ-Sprecherin abschließend: "Es ist ein Skandal erster Klasse,
dass das erste vergangenheitspolitische Zeichen im "Nachdenkjahr
2008" Österreichs ein Treffen von deutschnationalen Burschenschaften
in der Hofburg sein wird." Die GAJ fordert jedenfalls ein Verbot des
WKRs so wie all seiner Burschenschaften.

Rückfragehinweis:
Pressereferat Tel.01/4000 - 81800, GAJ 01/52125/242

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