- 16.01.2008, 10:28:06
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FPÖ/Islam: Ökumenischer Rat der Kirchen sieht Tatbestand der Verhetzung
"Sind betroffen, dass eine so gehässige Herabwürdigung einer Religion auch noch zu erklären versucht wird"
Wien (epdÖ) - "Mit aller Entschiedenheit" hat der Vorstand des
Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ) die "absolut
unqualifizierten Äußerungen" der Grazer FPÖ-Spitzenkandidatin Susanne
Winter zurückgewiesen. "Dass eine so gehässige Herabwürdigung einer
Religion, verbunden mit dem Gedanken der Vertreibung ihrer Gläubigen,
jetzt auch noch zu erklären und zu begründen versucht wird, macht uns
besonders betroffen und erfüllt unseres Erachtens den Tatbestand der
Verhetzung im Geist der Wiederbetätigung", betont der Vorsitzende des
ÖRKÖ, Herwig Sturm, in einer Stellungnahme gegenüber epd Ö. Die in
der Ökumene verbundenen Kirchen seien dankbar, "dass wir in
Österreich einen tragfähigen interreligiösen Dialog pflegen". Im
Forum Abrahamitischer Religionen sitzen, so Sturm, die
Spitzenvertreter von Moslems, Juden und Christen an einem Tisch.
Sturm: "Wir sind überzeugt, dass unsere Gesellschaft nur im Bemühen
um Verständnis füreinander eine gute Zukunft hat und grüßen die
Moslems in unserem Land mit dem Gruß und der Verheißung, die alle
Religionen verbindet: Friede, Salam, Schalom."
Rückfragehinweis:
epdÖ
Tel.: (01) 712 54 61 DW 12
Dr. Thomas Dasek
mailto:[email protected]
http://www.evang.at
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