GROSZ zu Platter: In Österreich herrscht nach Schengen-Öffnung Sicherheitsalarm

Innenminister verkauft Österreicher für dumm - BZÖ hat nationalen Sicherheitsrat einberufen

Wien (OTS) - "Die heutigen Aussagen von Innenminister Platter zur illegalen Einwanderung und Kriminalität sind reine Schönfärberei. Offenbar will der ÖVP-Innenminister vor den Wahlen in Graz und Niederösterreich die Wählerinnen und Wähler für dumm verkaufen. Tatsache ist, dass sei der Öffnung der Schengen-Grenzen die illegale Einwanderung und die Kriminalität explodiert", kritisiert BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz.

Platter lüge die Bevölkerung an, wenn er behaupte, es gebe keine Zahlen über die Entwicklung der illegalen Einwanderung und der Kriminalität nach der Schengenöffnung. "Experten sowie hochrangige Exekutivbeamte bestätigen uns, dass seit dem 21. Dezember katastrophale Zustände in Österreich herrschen. Wir haben eine Explosion der Wohnungseinbrüche und Diebstähle in ganz Österreich, aber insbesondere in den Ballungszentren Wien, Graz und auch in Niederösterreich zu verzeichnen. Leitende Exekutivorgane berichten uns von Serieneinbrüchen", so Grosz.

Der BZÖ-Generalsekretär kritisierte, dass man im Innenministerium derzeit offenbar die Kriminalstatistik nach unten frisiere. Es dürfe anscheinend nicht sein, dass jetzt so kurz nach der Schengen-Öffnung eine höhere Kriminalitätsrate ausgewiesen wird, daher würden etwa Serieneinbrüche als nur ein Delikt gewertet. "Offensichtlich will man vom Versagen von Platter und ÖVP-Landeshauptmann Pröll, der die Schengen-Öffnung mitbeschlossen hat, ablenken."

Das BZÖ habe daher den Nationalen Sicherheitsrat einberufen, wo Innenminister, Außenministerin und Bundeskanzler detaillierte Auskunft geben müssen, was seit dem 21.Dezember passiert ist. "Wir wollen wissen, wie viele illegale Einwanderer seit der Öffnung der Schengen-Grenzen aufgegriffen wurden und nach welchem System kontrolliert wird und wie sich die Kriminalität entwickelt hat."

"Tatsache ist, dass die Kriminalität und illegale Einwanderung massiv ansteigt. Daher müssen die Schengen-Grenzen wieder dicht gemacht werden, damit die Österreicherinnen und Österreicher wieder ruhig und sicher schlafen können", forderte Grosz abschließend. (Schluss)

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