• 15.01.2008, 12:02:40
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Neue Zeckenimpfaktion in den Apotheken

FSME-Impfstoff bis 31. Juli 2008 vergünstigt

Wien (OTS) - Zecken sind Parasiten, die für uns Menschen sehr
gefährlich werden können. Sie lauern ihren Opfern vorzugsweise in
Wäldern, Gärten und Parks auf. Wer von einem Zeck "gestochen" wird,
läuft Gefahr, an Gehirnentzündung zu erkranken. Mit der
Zeckenschutzimpfung kann einfach und kostengünstig vorgebeugt werden.
Den Impfstoff gibt es seit 1. Jänner 2008 und bis 31. Juli 2008 zu
einem stark vergünstigten Preis in allen öffentlichen Apotheken.

Impfen schützt!

Man kann es nicht oft genug wiederholen. Die Impfung ist der
einzige Schutz gegen die schwere "Zeckenkrankheit" FSME. Für die
Grundimmunisierung lautet das Schema folgendermaßen: Die erste
Impfung möglichst noch in der kalten Jahreszeit. Die zweite Impfung
sollte einen Monat danach erfolgen, die dritte Impfung ein Jahr
darauf. Eine Auffrischungsimpfung ist erst nach drei beziehungsweise
fünf Jahren notwendig.

Der FSME-Impfstoff ist in den sieben Monaten des Aktionszeitraums
sowohl für Kinder als auch für Erwachsene um über ein Drittel
preisgünstiger. Der Impfstoff für Erwachsene kostet im
Aktionszeitraum 25,90 Euro, der Impfstoff für Kinder 21,40 Euro. Im
Rahmen der Impfaktion verzichten die österreichischen Apothekerinnen
und Apotheker auf einen beträchtlichen Teil ihrer Spanne, um die
wichtige Zeckenschutzimpfung zu diesem Sonderpreis anbieten zu
können.

Jeder sollte sich impfen lassen

Auf Grund der starken Vermehrung der Zecken sollte jeder in
Österreich geschützt sein. "Wir bieten den FSME-Impfstoff gerne
vergünstigt an, weil wir wollen, dass sich so viele Menschen wie
möglich impfen lassen", sagt Dr. Christiane Körner, Vizepräsidentin
der Österreichischen Apothekerkammer.

Der erste FSME-Impfstoff gegen die "Zeckenkrankheit" wurde in
Österreich entwickelt und im Jahre 1976 auf den Markt gebracht. Durch
die hohe Durchimpfungsrate in Österreich hält sich die Zahl der
Neuinfektionen in Grenzen. Allerdings besteht dadurch die Gefahr,
dass diese Erkrankung nicht mehr so ernst genommen wird.

FSME wird durch Viren übertragen und greift das
Zentralnervensystem (ZNS) an. Folgen sind: Grippeartige Symptome wie
Fieber, Gliederschmerzen und Kopfweh und im schlimmsten Fall eine
Entzündung der Gehirnhaut und des Gehirns sowie des Rückenmarks. Für
zwei Prozent der Erkrankten verläuft die Krankheit tödlich. Nur die
Impfung schützt davor.

Rückfragehinweis:

Österreichische Apothekerkammer
   Presse und Kommunikation
   Mag. Gudrun Reisinger und Mag. Jutta Pint
   Tel. 01/404 14 DW 600 und DW 601
   Mobil: 0664-1615849 und Mobil: 0664-5350722
   E-Mail: [email protected]
   E-Mail: [email protected]

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