Neue Zeckenimpfaktion in den Apotheken

FSME-Impfstoff bis 31. Juli 2008 vergünstigt

Wien (OTS) - Zecken sind Parasiten, die für uns Menschen sehr gefährlich werden können. Sie lauern ihren Opfern vorzugsweise in Wäldern, Gärten und Parks auf. Wer von einem Zeck "gestochen" wird, läuft Gefahr, an Gehirnentzündung zu erkranken. Mit der Zeckenschutzimpfung kann einfach und kostengünstig vorgebeugt werden. Den Impfstoff gibt es seit 1. Jänner 2008 und bis 31. Juli 2008 zu einem stark vergünstigten Preis in allen öffentlichen Apotheken.

Impfen schützt!

Man kann es nicht oft genug wiederholen. Die Impfung ist der einzige Schutz gegen die schwere "Zeckenkrankheit" FSME. Für die Grundimmunisierung lautet das Schema folgendermaßen: Die erste Impfung möglichst noch in der kalten Jahreszeit. Die zweite Impfung sollte einen Monat danach erfolgen, die dritte Impfung ein Jahr darauf. Eine Auffrischungsimpfung ist erst nach drei beziehungsweise fünf Jahren notwendig.

Der FSME-Impfstoff ist in den sieben Monaten des Aktionszeitraums sowohl für Kinder als auch für Erwachsene um über ein Drittel preisgünstiger. Der Impfstoff für Erwachsene kostet im Aktionszeitraum 25,90 Euro, der Impfstoff für Kinder 21,40 Euro. Im Rahmen der Impfaktion verzichten die österreichischen Apothekerinnen und Apotheker auf einen beträchtlichen Teil ihrer Spanne, um die wichtige Zeckenschutzimpfung zu diesem Sonderpreis anbieten zu können.

Jeder sollte sich impfen lassen

Auf Grund der starken Vermehrung der Zecken sollte jeder in Österreich geschützt sein. "Wir bieten den FSME-Impfstoff gerne vergünstigt an, weil wir wollen, dass sich so viele Menschen wie möglich impfen lassen", sagt Dr. Christiane Körner, Vizepräsidentin der Österreichischen Apothekerkammer.

Der erste FSME-Impfstoff gegen die "Zeckenkrankheit" wurde in Österreich entwickelt und im Jahre 1976 auf den Markt gebracht. Durch die hohe Durchimpfungsrate in Österreich hält sich die Zahl der Neuinfektionen in Grenzen. Allerdings besteht dadurch die Gefahr, dass diese Erkrankung nicht mehr so ernst genommen wird.

FSME wird durch Viren übertragen und greift das Zentralnervensystem (ZNS) an. Folgen sind: Grippeartige Symptome wie Fieber, Gliederschmerzen und Kopfweh und im schlimmsten Fall eine Entzündung der Gehirnhaut und des Gehirns sowie des Rückenmarks. Für zwei Prozent der Erkrankten verläuft die Krankheit tödlich. Nur die Impfung schützt davor.

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