• 15.01.2008, 10:55:15
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Vilimsky: Risikogeschäfte scheinbar auch bei ÖBB voll im Trend

ÖBB macht es BAWAG und Hypo Alpe Adria gleich

Wien, 15-01-2008 (fpd) - Nach BAWAG und Hypo Alpe Adria liege nun
allem Anschein nach auch bei der ÖBB die Misswirtschaft durch
Finanzrisikogeschäfte voll im Trend, nachdem kürzlich bekannt wurde,
dass sie mit großer Wahrscheinlichkeit 60 Millionen Euro in den Sand
gesetzt hat, empört sich heute FP-Generalsekretär, NRAbg. Harald
Vilimsky in einer Stellungnahme.

Insgesamt 613 Millionen Euro habe die ÖBB in riskante Finanzanlagen
investiert, wovon mit großer Wahrscheinlichkeit 80 Millionen völlig
verloren seien. Ein Skandal der Sonderklasse, wenn man bedenkt, dass
die ÖBB durch österreichische Steuermittel finanziert wird. Man
sollte desweiteren annehmen dürfen, dass ein so großer Betrieb, der
noch dazu eine riesige Verantwortung gegenüber den Staatsbürgern
trägt, vortreffliche Berater hat, die auch etwas von ihrem Handwerk
verstehen. Dem sei jedoch leider absolut nicht so. Er, Vilimsky, habe
sogar den Eindruck, als wären Verlustgeschäfte im letzten Jahrzehnt
immer mehr und mehr zum Trend und zu der Art geworden, wie man in
Österreich, mit dem Geld der Österreicher und Österreicherinnen,
wirtschafte.

Der Umgang mit den Steuergeldern sei neuerdings äußerst bedenklich.
Es stelle sich die Frage, welcher Betrieb in diese Richtung folgen
werde und wie demnach die Zukunft unserer Bevölkerung aussieht.
Immerhin könne man 80 Millionen Euro nicht gerade als "Peanuts"
bezeichnen. Die ÖBB sei daher schleunigst aufgefordert, Licht in
diese Sache zu bringen und für Aufklärung zu sorgen, wenn sie das
Vertrauen der Bevölkerung nicht gänzlich verlieren bzw. enttäuschen
will, so Vilimsky abschließend. (Schluss) hn

Rückfragehinweis:
FPÖ

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