Hoval errichtet neue Wärmepumpen-Produktion in Matrei gemeinsam mit IDM

Verstärktes Engagement des Heizungsspezialisten in umweltfreundlicher Zukunftstechnologie

Wien (OTS) - Hoval, führender Hersteller innovativer Heizsysteme, und der Wärmepumpen-Spezialist IDM haben kürzlich unter dem Namen "WPM Wärmepumpen GmbH" ein Joint Venture zur Entwicklung und Produktion von Wärmepumpen gegründet. In einem neu errichteten Werk in Matrei (Osttirol) werden ab März 2008 zunächst 15-20 Mitarbeiter jährlich 1.000-1.500 Einheiten einer gemeinsam entwickelten neuen Wärmepumpen-Generation erzeugen.

Beide Unternehmen sind bereits seit Jahren auf dem Wärmepumpen-Sektor sehr aktiv. Die in Liechtenstein beheimatete Hoval Gruppe nimmt - laut einer aktuellen IHA-GfK-Studie - im Wärmepumpen-Vorreiterland Schweiz die Führungsposition bei dieser umweltschonenden Heiztechnik ein. IDM entwickelt und produziert Wärmepumpen bereits seit 30 Jahren und zählt mit einer Jahresproduktion von 4.000 Geräten zu den führenden Herstellern in Österreich.

"Mit der Bündelung unserer Entwicklungs- und Produktionskapazitäten in der WPM wollen wir eine führende Rolle am europäischen Wärmepumpen-Markt übernehmen", so Peter Gerner, CEO Heiztechnik von Hoval International, bei einem Pressegespräch in Wien. Der Vertrieb der gemeinsam produzierten Geräte erfolgt dabei weiterhin getrennt durch Hoval und IDM.

Hoval wird die neue hocheffiziente, kompakte und besonders leise Luft-/Wasser-Wärmepumpe ab kommendem Frühjahr unter dem Markennamen "Belaria" anbieten. Luft-/Wasser-Wärmepumpen (die keine Erdsonden benötigen) sind aufgrund der einfachen und kostengünstigen Montage das am raschesten wachsende Segment am Wärmepumpen-Markt. Mit sieben Leistungsstufen von 8 bis 33 KWH und der Eignung für Innen- wie Außenmontage deckt die "Belaria" den Großteil des Marktes ab.

Gutes Jahr für Hoval Gruppe

Mit einem breiten Sortiment von Heizsystemen für verschiedene Energieträger (Öl, Gas, Holz/Pellets, Wärmepumpen, Solarsysteme) sowie von Lüftungs- und Hallenklimasystemen ist Hoval mit dreizehn eigenen Niederlassungen und fast vier Dutzend Vertriebspartnern weltweit in über 50 Ländern tätig. Im letzten abgeschlossenen Finanzjahr (April 2006 - März 2007) hat die Gruppe mit ca. 1.050 Mitarbeitern rund 290 Mio. Schweizer Franken (ca. 178 Mio. Euro) erwirtschaftet. Die jüngsten Zahlen für das Kalenderjahr 2007 weisen eine Umsatzsteigerung von 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf.

Wie Gerner berichtete, sind die Schweiz und Österreich für das Liechtensteiner Familienunternehmen traditionell die beiden "Heimmärkte", auf denen Hoval aufgrund seiner Innovationskraft im gehobenen Marktsegment eine starke Position einnimmt. Dem Leitgedanken des Unternehmens, "Verantwortung für Energie und Umwelt", entspricht das Konzept, den Kunden nicht vordergründig billige Geräte, sondern "Best total cost of ownership"
anzubieten: also die kostengünstigsten Lösungen über die gesamte Betriebsdauer von vielen Jahren - mit zukunftssicherer Technologie, die durch Verbrauchseinsparungen zugleich die Umwelt entlastet. Damit punktet das Unternehmen auch in anderen europäischen Ländern: etwa in Großbritannien, wo Hoval als exklusiver Hoflieferant für die Queen im Buckingham Palace und im Windsor Castle für wohlige Wärme sorgt und auch weitere bekannte Gebäude wie den Sitz des Premierministers in No. 10 Downing Street, die Bank of England oder das Wembley Stadium mit Heizungsanlagen ausgestattet hat.

Neben dem Vereinigten Königreich sieht das Unternehmen auch in anderen etablierten Märkten wie Italien und Deutschland noch ein starkes Wachstumspotenzial. Die größten Wachstumschancen liegen laut Gerner jedoch in den aufstrebenden neuen EU-Ländern und in Russland, auf den noch wenig erschlossenen Überseemärkten Japan und USA sowie in China, wo Hoval bereits seit 20 Jahren aktiv ist. Insgesamt rechnet die Hoval Gruppe damit, ihr bisheriges Wachstumstempo auch in den kommenden Jahren halten zu können.

Schwieriges Umfeld in Österreich

Für Hoval Österreich gestaltet sich das derzeitige, bis Ende März laufende Finanzjahr hingegen ungewohnt schwierig. Im Geschäftsjahr 2006/2007 hatte das in Marchtrenk (Oberösterreich) ansässige Unternehmen mit 220 Mitarbeitern in ganz Österreich noch 42,9 Mio. Euro und damit eine kräftige Umsatzsteigerung erwirtschaftet, heuer zeichnet sich jedoch ein Minus ab:
"Wir werden die 11 Prozent, die wir letztes Jahr zugelegt haben, wohl wieder verlieren", bringt Geschäftsführer Christian Hofer die Situation auf den Punkt.

Ursache für den Rückgang - der andere Anbieter zum Teil noch viel stärker trifft - ist die Verunsicherung der Konsumenten durch die Berg- und Talfahrt der Brennstoffpreise und durch widersprüchliche Meldungen zu den Zukunftsaussichten einzelner Energieträger. "Wir verstehen ja sehr gut, dass Konsumenten anstehende Entscheidungen über die Anschaffung einer neuen Heizung aufschieben, weil sie sich in dem Wirrwarr nicht mehr auskennen", meint Hofer. "Nur tun sie sich damit meist nichts Gutes, denn mit einer modernen Anlage lassen sich die laufenden Kosten oft mehr als halbieren."

Hoval legt deshalb besonderen Wert auf intensive Beratung. Hofer:
"Wir können Konsumenten 'brennstoffneutral' beraten, da wir alle gängigen Energieträger im Angebot haben, und das mit der jeweils modernsten Technologie." Im kommenden Jahr soll nicht zuletzt auch die neue "Belaria"-Wärmepumpe dem Umsatz wieder Auftrieb verleihen.

Interview-Ausschnitte mit Ing. Christian Hofer (Hoval Österreich) und Peter Gerner (CEO Heiztechnik Hoval International) ab 13.00 Uhr unter http://www.o-ton.at zum Download (kostenlose Registrierung erforderlich). Die O-Töne sind frei zur Verwendung.

Fotos zum Gratis-Download finden Sie im Mediacorner unserer Website unter http://www.skills.at/images/hoval/index.html

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Ing. Christian Hofer, Hoval Ges.mbH.,
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E-Mail: christian.hofer@hoval.at, www.hoval.at

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