• 15.01.2008, 10:32:53
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Kunst aus der Pistole

Die Ausstellungsreihe "Heiß und Kalt" von Fernwärme Wien zeigt von 16. Jänner bis 07. März 2008 Arbeiten des österreichischen Airbrush-Künstlers Knud Tiroch.

Wien (OTS) - Auto-Tuner, Künstler, Sammler, Musclecar-Freak - der
Österreicher Knud Tiroch tanzt auf vielen Hochzeiten und zählt
bereits seit Jahren zu den europäischen Top-Stars der Airbrush-Szene.
Tiroch gestaltete unter anderem die Formel 1- Fahrzeugflotte der
"Scuderia Toro Rosso", dem Team von RedBull und Gerhard Berger, das
Bühnenbild der Kabarett-Show "Benzinbrüder" von Roland Düringer und
die Turbinenverkleidung des Fernheizkraftwerks Mellach in der
Steiermark.
Fernwärme Wien zeigt bis 07. März 2008 in der Unternehmenszentrale
Arbeiten von Knud Tiroch, darunter auch einen von Tiroch mittels
Airbrush designten 1.000 PS starken Ford Sedan, Baujahr 1930.

Knud Tiroch
Tiroch wurde 1957 in Wien geboren. Er besuchte die Waldorfschule,
arbeitete in einer Möbel-Restauration und wechselte schließlich auf
die Kunstakademie am Schillerplatz.
1982 weckte ein Airbrush-Artikel sein Interesse an der Luftpistole
und ihren Möglichkeiten. Tiroch packte seine Koffer und ging für ein
Jahr in die USA, um diese Technik in den Custompaint Studios in
Chicago zu verfeinern. Dort lernte er die breite Palette von der
Großkulissentechnik über die Graffiti Malerei bis hin zu diversen
Avantgarde Techniken kennen.

Zu Tirochs Freunden und Kunden zählen Leute wie ZZ Top, Rainhard
Fendrich, Arnold Schwarzenegger, Roland Düringer, David Coulthard,
Alex Wurz, Allen McNish, Prinz Albert von Monaco, Christian Clerici,
Felix Baumgartner und viele mehr.

Airbrush
Mit einer Spritzpistole wird mittels Druckluft ein Farbnebel erzeugt,
wodurch sich Kunstwerke mit makellosen Oberflächen und Farbverläufen
herstellen lassen. Anders als bei anderen Kunstrichtungen oder
-techniken ist der Ursprung der Airbrush-Technik unumstritten. 1878
konstruierte Abner Peeler, ein amerikanischer Juwelier die erste
Airbrush-Pistole und ließ sie im April 1882 patentieren. Seinem
Patentantrag legte er ein Selbstportrait bei, das er mit seiner
Erfindung retuschiert hatte.
In der Kunstszene wurde Airbrush anfänglich nicht anerkannt. Das
Argument lautete: Die Bilder seien mit "nicht künstlerischen Mitteln"
gemalt worden. Erst um 1970 wurde die Technik als eigene
Kunstrichtung akzeptiert und wird heute in unterschiedlichen
Bereichen wie beispielsweise der Werbeillustration, beim Bodypainting
oder auch im Modellbau angewandt.

Knud Tiroch arbeitet mit Airbrush, Spachtel und Pinsel an einer
Technik, die er "G-rave" nennt. Diese Stilrichtung fokussiert
besonders die Bewegung eines Objekts und lässt es dynamisch und
bewegt erscheinen. In den vergangenen Jahren wurden viele Bilder aus
dem Bereich Motorsport gestaltet, da sich "G-rave" besonders für
dieses Genre eignet.

Ausstellungsreihe "Heiß und Kalt"
Die Ausstellungsreihe "Heiß und Kalt" von Fernwärme Wien bietet
Künstlerinnen und Künstlern aus verschiedenen Kunst- und
Stilrichtungen eine Plattform, um ihr Werk der Öffentlichkeit zu
präsentieren. Die Schauen sind dementsprechend vielfältig und in den
unterschiedlichsten Medien und Formulierungen zu finden. Neben
bildender Kunst bietet "Heiß und Kalt" auch Raum für kunstvolle
Verschmelzungen von Projektionen, Videokunst, Sounds und vielem mehr.
Im Rahmen von vier Kulturveranstaltungen pro Jahr werden die
Kunstwerke im Foyer von Fernwärme Wien der Öffentlichkeit
präsentiert.

Ausstellungsdaten
Knud Tiroch / Airbrush. Eine Ausstellung der Reihe "Heiß und Kalt"
von Fernwärme Wien. 16. Jänner bis 7. März 2008. Fernwärme Wien,
Spittelauer Lände 45, 1090 Wien. Täglich von 9.00-19.00 Uhr. Eintritt
frei.

Fotos auf www.fernwaermewien.at
Fotorechte: Knud Tiroch

Knud Tiroch auf SAT1 Österreich
SAT1 Österreich zeigt bis Ende Februar jeden Montag um 17.30 Uhr die
Serie "Hot Rod Hangar", eine Reality Soap über und mit Knud Tiroch,
die Einblicke in das Leben rund um den Hot Rod-Schrauber und
Airbrusher zeigt. Nähere Infos unter: http://www.hotrodhangar.com

Fernwärme Wien gehört mit einem Leitungsnetz von über 1.000
Kilometern zu den größten Fernwärmeunternehmen Europas. Als
Tochtergesellschaft von Wien Energie beschäftigt Fernwärme Wien 1.168
Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr 2006/2007 einen Umsatz von
352,2 Millionen Euro. Fernwärme Wien beliefert über 270.000
Wohnungskunden und mehr als 5.500 Großkunden in Wien mit Heizwärme
und Warmwasser.

Rückfragehinweis:

FERNWÄRME WIEN GmbH
   Unternehmenskommunikation
   1090 Wien, Spittelauer Lände 45
   Tel.:   +43 1 313 26-2034
   Fax:    +43 1 313 26-2440
   E-mail: [email protected]
   
   WIEN ENERGIE GmbH
   Mag. Christian Ammer
   Tel.:   +43 1 531 23-73904
   Fax:    +43 1 531 23-73908
   E-Mail: [email protected]

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