Kunst aus der Pistole

Die Ausstellungsreihe "Heiß und Kalt" von Fernwärme Wien zeigt von 16. Jänner bis 07. März 2008 Arbeiten des österreichischen Airbrush-Künstlers Knud Tiroch.

Wien (OTS) - Auto-Tuner, Künstler, Sammler, Musclecar-Freak - der Österreicher Knud Tiroch tanzt auf vielen Hochzeiten und zählt bereits seit Jahren zu den europäischen Top-Stars der Airbrush-Szene. Tiroch gestaltete unter anderem die Formel 1- Fahrzeugflotte der "Scuderia Toro Rosso", dem Team von RedBull und Gerhard Berger, das Bühnenbild der Kabarett-Show "Benzinbrüder" von Roland Düringer und die Turbinenverkleidung des Fernheizkraftwerks Mellach in der Steiermark.
Fernwärme Wien zeigt bis 07. März 2008 in der Unternehmenszentrale Arbeiten von Knud Tiroch, darunter auch einen von Tiroch mittels Airbrush designten 1.000 PS starken Ford Sedan, Baujahr 1930.

Knud Tiroch
Tiroch wurde 1957 in Wien geboren. Er besuchte die Waldorfschule, arbeitete in einer Möbel-Restauration und wechselte schließlich auf die Kunstakademie am Schillerplatz.
1982 weckte ein Airbrush-Artikel sein Interesse an der Luftpistole und ihren Möglichkeiten. Tiroch packte seine Koffer und ging für ein Jahr in die USA, um diese Technik in den Custompaint Studios in Chicago zu verfeinern. Dort lernte er die breite Palette von der Großkulissentechnik über die Graffiti Malerei bis hin zu diversen Avantgarde Techniken kennen.

Zu Tirochs Freunden und Kunden zählen Leute wie ZZ Top, Rainhard Fendrich, Arnold Schwarzenegger, Roland Düringer, David Coulthard, Alex Wurz, Allen McNish, Prinz Albert von Monaco, Christian Clerici, Felix Baumgartner und viele mehr.

Airbrush
Mit einer Spritzpistole wird mittels Druckluft ein Farbnebel erzeugt, wodurch sich Kunstwerke mit makellosen Oberflächen und Farbverläufen herstellen lassen. Anders als bei anderen Kunstrichtungen oder -techniken ist der Ursprung der Airbrush-Technik unumstritten. 1878 konstruierte Abner Peeler, ein amerikanischer Juwelier die erste Airbrush-Pistole und ließ sie im April 1882 patentieren. Seinem Patentantrag legte er ein Selbstportrait bei, das er mit seiner Erfindung retuschiert hatte.
In der Kunstszene wurde Airbrush anfänglich nicht anerkannt. Das Argument lautete: Die Bilder seien mit "nicht künstlerischen Mitteln" gemalt worden. Erst um 1970 wurde die Technik als eigene Kunstrichtung akzeptiert und wird heute in unterschiedlichen Bereichen wie beispielsweise der Werbeillustration, beim Bodypainting oder auch im Modellbau angewandt.

Knud Tiroch arbeitet mit Airbrush, Spachtel und Pinsel an einer Technik, die er "G-rave" nennt. Diese Stilrichtung fokussiert besonders die Bewegung eines Objekts und lässt es dynamisch und bewegt erscheinen. In den vergangenen Jahren wurden viele Bilder aus dem Bereich Motorsport gestaltet, da sich "G-rave" besonders für dieses Genre eignet.

Ausstellungsreihe "Heiß und Kalt"
Die Ausstellungsreihe "Heiß und Kalt" von Fernwärme Wien bietet Künstlerinnen und Künstlern aus verschiedenen Kunst- und Stilrichtungen eine Plattform, um ihr Werk der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Schauen sind dementsprechend vielfältig und in den unterschiedlichsten Medien und Formulierungen zu finden. Neben bildender Kunst bietet "Heiß und Kalt" auch Raum für kunstvolle Verschmelzungen von Projektionen, Videokunst, Sounds und vielem mehr. Im Rahmen von vier Kulturveranstaltungen pro Jahr werden die Kunstwerke im Foyer von Fernwärme Wien der Öffentlichkeit präsentiert.

Ausstellungsdaten
Knud Tiroch / Airbrush. Eine Ausstellung der Reihe "Heiß und Kalt" von Fernwärme Wien. 16. Jänner bis 7. März 2008. Fernwärme Wien, Spittelauer Lände 45, 1090 Wien. Täglich von 9.00-19.00 Uhr. Eintritt frei.

Fotos auf www.fernwaermewien.at
Fotorechte: Knud Tiroch

Knud Tiroch auf SAT1 Österreich
SAT1 Österreich zeigt bis Ende Februar jeden Montag um 17.30 Uhr die Serie "Hot Rod Hangar", eine Reality Soap über und mit Knud Tiroch, die Einblicke in das Leben rund um den Hot Rod-Schrauber und Airbrusher zeigt. Nähere Infos unter: http://www.hotrodhangar.com

Fernwärme Wien gehört mit einem Leitungsnetz von über 1.000 Kilometern zu den größten Fernwärmeunternehmen Europas. Als Tochtergesellschaft von Wien Energie beschäftigt Fernwärme Wien 1.168 Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr 2006/2007 einen Umsatz von 352,2 Millionen Euro. Fernwärme Wien beliefert über 270.000 Wohnungskunden und mehr als 5.500 Großkunden in Wien mit Heizwärme und Warmwasser.

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