- 13.01.2008, 08:00:00
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"profil": Dramatische Zustände am Otto-Wagner-Spital in Wien
Psychiatrie-Personal immer öfter Opfer von gewalttätigen Übergriffen
Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag
erscheinenden Ausgabe berichtet, häufen sich die Übergriffe auf Ärzte
und Pflegepersonal durch randalierende Patienten in erheblichem
Ausmaß. profil vorliegende interne Unterlagen und Protokolle
bestätigen Attacken von Patienten gegen Mitarbeiter des
Otto-Wagner-Spitals in Wien. In zahlreichen Schreiben an
Spitalsführung und Krankenanstaltenverbund haben Pfleger und Ärzte
bereits auf den "untragbaren Zustand" hingewiesen. Bei "gefährlichen
und potenziell gewalttätigen Patienten" würden die Mitarbeiter im
Haus derzeit "ihre Gesundheit und auch ihr Leben in Gefahr bringen",
schreiben Ärzte-Vertreter. Einen Sicherheitsdienst gebe es in der
regulären Psychiatrie nicht. Lediglich in der Abteilung für geistig
abnorme Rechtsbrecher stelle das Justizministerium einen Beamten zur
Bewachung der Insassen ab: dies jedoch nur werktags während der
Amtsstunden.
Krankenanstaltenverbundschef Wilhelm Marhold kündigt gegenüber
profil Gegenmaßnahmen an: "Wir werden punktuell Security-Dienste
einsetzen und erheben derzeit gerade, in welchen Ambulanzen und
Aufnahmestationen das am wichtigsten ist", so Marhold. "Die
Psychiatrie am Otto Wagner-Spital gehört aber mit Sicherheit dazu."
Auch die Pflegekräfte will Marhold aufstocken: Das
Otto-Wagner-Spital soll 18 zusätzliche Pflegekräfte für die
Regionalpsychiatrien bekommen. Marhold: "Wir wollen die Kräfte dort
verstärken, wo sie in der akutpsychiatrieschen Versorgung gebraucht
werden."
Rückfragehinweis:
"profil"-Redaktion
Tel.: (01) 534 70 DW 3501 und 3502
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