ÖVP-Eder: Höchste Qualität bei Flugrettung muss erhalten bleiben

Optimale medizinische Versorgung unerlässlich im alpinen Raum und kein Luxusgut

Innsbruck, 11. Jänner 2008 (ÖVP-PK) Rund um die zuletzt entfachte Diskussion über die stark defizitäre Flugrettung des ÖAMTC schaltet sich nun auch der Tiroler Nationalratsabgeordnete und Arzt Dr. Sebastian Eder in die Debatte ein: „Die Flugrettung übernimmt gerade im alpinen Raum eine wichtige medizinische Aufgabe für die Erstversorgung von Schwerverletzten. Letztendlich geht es um Menschenleben und die Gesundheit jedes Einzelnen. Durch den raschen Einsatz der Hubschrauber wird tagtäglich großes menschliches Leid vermindert. Die rasche medizinische
Erstversorgung von Unfallopfern aus der Luft muss auch weiterhin gesichert bleiben. Der ÖAMTC hat sich dafür stets, vor allem auch außerhalb der Spitzenzeiten und das ganze Jahr hinweg als verlässlicher Partner erwiesen. Das soll auch weiterhin so bleiben.“ ****

Das System der nachträglichen Beurteilung der Einsatzerfordernis durch die Krankenkassen mit der möglichen Konsequenz, dass die Abgeltung von Einsätzen abgelehnt wird, sollte kritisch hinterfragt werden, zumal die Anforderung in der Regel ja über die Leitstelle durch qualifizierte Personen erfolgt.

„Ich fordere die beteiligten Gruppen auf, im Interesse des Gemeinwohls an einer Finanzierungslösung zu arbeiten. Bei der Frage der Kostentragung ist auf jeden Fall zu beachten, dass die Entscheidung einen Hubschrauber anzufordern, immer in einer Notfallssituation getroffen wird und deshalb größte Konsequenzen birgt. Ich appelliere in der Finanzierungsfrage an alle Interessensgruppen um ihre Verhandlungsbereitschaft und rechne politisch mit einem breiten Konsens“, so Eder abschließend.

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