Digitales Antennenfernsehen: Umstellung in weiteren Regionen am 4. Februar 2008

Weitere Teile von Kärnten, Niederösterreich und Tirol werden endgültig digital

Wien (OTS) - Ab 4. Februar 2008 werden weitere Teile Österreichs ausschließlich digital über Antenne versorgt. Konkret betrifft die Umstellung die Sendeanlagen Goldeck / Spittal an der Drau und Koralpe / Wolfsberg in Kärnten, die Sender Wachberg/Weitra, Galgenberg/Poysdorf, Hartberg/Baden und Zwettl in Niederösterreich sowie die Seegrube/Innsbruck, die Hohe Salve/Hopfgarten und den Rauchkofel/Lienz in Tirol. Ab kommendem Montag informieren wieder die DVB-T Laufbänder punktgenau alle Zuseher, die von einer dieser Umstellungen betroffen sind.

Laufbänder zeigen Umrüstbedarf an
Konsumenten, die ab 14. Januar Laufbänder in den Programmen von ORF 1 und ORF 2 bzw. ATV eingeblendet sehen, müssen innerhalb der nächsten drei Wochen auf digitalen Empfang umsteigen. Wer das Laufband nicht eingeblendet sieht, ist von der Umstellung nicht betroffen.

"Antennenhaushalte" müssen umrüsten
Von der Umstellung auf das digitale Antennenfernsehen sind alle TV Zuseher betroffen, die ORF1 und ORF2 sowie ATV über Antenne empfangen. Dies schließt auch alle Haushalte ein, die einen Analog-SAT in Betrieb haben und mit diesem ausländische Programme empfangen. Für Haushalte, in denen via Kabel oder Digital-SAT mit grüner ORF Smartcard ferngesehen wird, sind keine Umrüstschritte durch die Umstellung auf DVB-T notwendig.

Konsumenten, die Zweit- und Drittgeräte in Verwendung haben, sollten darauf achten, dass auch diese für digitalen Empfang gerüstet sind, also entweder DVB-T oder Kabel bzw. Digital-SAT Empfang haben.

Ein Bild des Laufbands können Sie vom Pressebereich der DVB-T Website downloaden:
http://www.dvb-t.at/presse/pressematerialien.html

Über die Digitales Fernsehen Förder GmbH (DFFG)
Die Digitales Fernsehen Förder GmbH (DFFG) ist eine 100%-Tochter der ORS (Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG). Primärer Geschäftszweck der DFFG ist die Förderung der Einführung von digitalem Antennenfernsehen (DVB-T) in Österreich. Die Gründung der DFFG und deren Beauftragung mit der Fördergeld-Abwicklung einschließlich der diesbezüglichen Kommunikation und der Endgerätezertifizierung erfolgte insbesondere aus Gründen der finanziellen Transparenz. Durch die gesellschaftsrechtliche Trennung zwischen dem Plattformbetreiber ORS und der DFFG ist sichergestellt, dass sämtliche Kosten und Erträge eindeutig dem bei der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR-GmbH) eingebrachten DVB-T Förderprojekt zugeordnet werden können. Die DFFG strebt ein ausgeglichenes Ergebnis an und ist damit nicht auf Gewinn ausgerichtet. Die Finanzierung der DFFG erfolgt aus Mitteln der ORS, des Digitalisierungsfonds der RTR-GmbH und aus Mitteln weiterer Projektpartner (ORF, ATV, SevenOne Media, Industrie).

Über die Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG (ORS)
Die Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG (ORS) zeichnet für Aufbau und Betrieb der technischen Infrastruktur für DVB-T in Österreich verantwortlich. Das Unternehmen entstand Anfang 2005 aus der Sendetechnik des ORF und steht zu 60% im Eigentum des ORF und zu 40% im Eigentum der zur Raiffeisen-Gruppe zählenden Medicur Sendeanlagen GmbH. Als Österreichs führendes Serviceunternehmen für analoge und digitale Rundfunkübertragung betreibt die ORS für ihre Kunden ein weitläufiges Sendernetz an knapp 500 Standorten. Weiters ist die ORS als technisches Dienstleistungsunternehmen im Bereich digitales Satellitenfernsehen tätig. Zu den Kunden der ORS zählen führende Unternehmen aus den Bereichen Fernsehen (z.B. ORF, ATV, Puls 4, goTV, Arena), Hörfunk (z.B. Ö1, Ö2, Ö3, Kronehit Radio), Mobilfunk (z.B. mobilkom austria, ONE, tele.ring) oder Energie (z.B. EVN).

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