- 11.01.2008, 10:13:50
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Schülerunion - Kaufmann zieht Bilanz: Ein Jahr Bundesministerin Schmied
Nach einem Jahr BM Schmied sind für Österreichs Schülerinnen und Schüler nur wenig Verbesserungen zu spüren!
Wien (OTS) - Wir Schülerinnen und Schüler Österreichs sind
enttäuscht von der bisherigen Arbeit im Bundesministerium für
Unterricht, Kunst und Kultur.
"BM Schmied versprach die Senkung der Klassenschülerhöchstzahl auf 25
und nach wie vor sind überfüllte Klassenzimmer die Regel. Manche
Schulartenbereiche werden sogar komplett von der Regelung ausgespart.
Es kann nicht sein, dass die Bildung der österreichischen
Schülerinnen und Schüler nach wie vor unter den überfüllten Klassen
leidet", so Martina Kaufmann, Bundesobfrau der Österreichischen
Schülerunion.
Weiters kritisiert Kaufmann die Vorgehensweise beim Modellversuch
"Neue Mittelschule". "Monatelang wurde diskutiert und nach Lösungen
gesucht, wurden Expertenmeinungen und Statistiken aus anderen Ländern
eingeholt und im Endeffekt wird über diejenigen hinwegbestimmt, die
es eigentlich betrifft - uns Schülerinnen und Schüler", so Kaufmann.
Außerdem findet die Österreichische Schülerunion, dass das Thema
Schulpartnerschaft von Schmied völlig unter ihren sehr großen Tisch
gekehrt wurde. "Wir wissen nicht genau, was sich Frau Schmied unter
Schulpartnerschaft vorstellt, aber für uns heißt es eine
Zusammenarbeit zwischen Eltern, Lehrerinnen und Lehrern und
Schülerinnen und Schülern. Doch von einer Stärkung der
Schulpartnerschaft ist überhaupt nichts zu spüren", kritisiert
Kaufmann.
"Österreichs Schülerinnen und Schüler und die Schülerunion wünschen
sich in Zukunft von Bundesministerin Schmied mehr Mitbestimmung", so
Kaufmann abschließend.
Rückfragehinweis:
Martina Kaufmann
Bundesobfrau der Österreichischen Schülerunion
Tel.: 0676/888 75 100
mailto:[email protected]
www.schuelerunion.at
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