Schülerunion - Kaufmann zieht Bilanz: Ein Jahr Bundesministerin Schmied

Nach einem Jahr BM Schmied sind für Österreichs Schülerinnen und Schüler nur wenig Verbesserungen zu spüren!

Wien (OTS) - Wir Schülerinnen und Schüler Österreichs sind enttäuscht von der bisherigen Arbeit im Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur.

"BM Schmied versprach die Senkung der Klassenschülerhöchstzahl auf 25 und nach wie vor sind überfüllte Klassenzimmer die Regel. Manche Schulartenbereiche werden sogar komplett von der Regelung ausgespart. Es kann nicht sein, dass die Bildung der österreichischen Schülerinnen und Schüler nach wie vor unter den überfüllten Klassen leidet", so Martina Kaufmann, Bundesobfrau der Österreichischen Schülerunion.

Weiters kritisiert Kaufmann die Vorgehensweise beim Modellversuch "Neue Mittelschule". "Monatelang wurde diskutiert und nach Lösungen gesucht, wurden Expertenmeinungen und Statistiken aus anderen Ländern eingeholt und im Endeffekt wird über diejenigen hinwegbestimmt, die es eigentlich betrifft - uns Schülerinnen und Schüler", so Kaufmann.

Außerdem findet die Österreichische Schülerunion, dass das Thema Schulpartnerschaft von Schmied völlig unter ihren sehr großen Tisch gekehrt wurde. "Wir wissen nicht genau, was sich Frau Schmied unter Schulpartnerschaft vorstellt, aber für uns heißt es eine Zusammenarbeit zwischen Eltern, Lehrerinnen und Lehrern und Schülerinnen und Schülern. Doch von einer Stärkung der Schulpartnerschaft ist überhaupt nichts zu spüren", kritisiert Kaufmann.

"Österreichs Schülerinnen und Schüler und die Schülerunion wünschen sich in Zukunft von Bundesministerin Schmied mehr Mitbestimmung", so Kaufmann abschließend.

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Martina Kaufmann
Bundesobfrau der Österreichischen Schülerunion
Tel.: 0676/888 75 100
martina.kaufmann@schuelerunion.at
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