Kleines Glücksspiel - Realität versus wirtschaftlich und politisch motivierte Mythen

Wien (OTS) - ORF - Kärnten zitiert: "15.000 Spielsüchtige in Kärnten".

REALITÄT: Prim. Univ. Prof. Dr. SCHOLZ von der Suchtklinik de La Tour in Treffen/Kärnten, auf diese falschen Zahlen angesprochen: "Sie können mich wörtlich zitieren - 15.000 Spielsüchtige in Kärnten sind ein absoluter Irrwitz!" Tatsächlich stehen in Kärnten nur 610 Kleine Glücksspielautomaten mit langer Spieldauer sowie begrenztem Einsatz und Gewinn.

ORF - NÖ meldet: "20.000 Spielsüchtige und 30.000 Gefährdete in NÖ vor allem durch das Kleine Glücksspiel"

REALITÄT: Erst seit 2 Jahren gibt es wieder Glücksspielautomaten in NÖ. Inzwischen etwas über 500 Stück nur in Spielhallen mit strenger elektronischer Zugangskontrolle. Bislang wurden überhaupt erst weniger als 9000 solcher Zutrittskontrollkarten, bei denen auch die Besuchshäufigkeit registriert wird, ausgestellt.

Staatsekretärin KRANZL, im Verkehrsministerium zuständig für Forschung und Innovation, Luft- und Schifffahrt, meldet der Öffentlichkeit unglaubliche 120.000 Spielsüchtige in ganz Österreich.

REALITÄT: Es gibt seriöse, umfangreiche und wissenschaftlich streng kontrollierte Studien in Ländern mit weitaus umfassenderen Glückspielangeboten als in Österreich. Diese gehen von weniger als 1 % Problemspielern in der erwachsenen Bevölkerung aus und innerhalb dieses Prozentsatzes findet man dann die deutlich geringere Anzahl der eigentlichen pathologisch Spielsüchtigen. Es gibt keine seriöse Grundlage, um von höheren Prozentsätzen in Österreich auszugehen oder diese zu vermuten.

Der Automatenverband.at und seine Mitglieder unterstützen die Behandlung der wenigen, meist von multiplen Problemen geplagten Spielsüchtigen und fordert, dass deutlich mehr für Aufklärung und Prävention, besonders schon bei Jugendlichen, getan wird.

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Helmut Kafka, Pressesprecher, Automatenverband.at
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