• 10.01.2008, 08:22:50
  • /
  • OTS0011 OTW0011

"Österreich-Bild am Sonntag" über die Bundesheer-Pioniere in Melk

"Helfer ohne Grenzen" am Sonntag, 13.1. in ORF 2

St. Pölten (OTS) - Jahrzehntelang waren sie die "Arbeiter" im
Bundesheer - vor allem auch immer dann gerufen, wenn der rasche Bau
von Flussüberquerungen und Brücken notwendig war: Die Pioniere von
Melk.

In den vergangenen Jahren aber hat sich das Rollenbild der
Pioniere grundlegend geändert - nämlich hin zu einer Elitetruppe, die
auch international Anerkennung findet und bei zahlreichen Missionen
der UNO und der EU ihren wichtigen Beitrag zur Friedensstiftung bzw.
-erhaltung leistet.

Ein "Österreich-Bild am Sonntag" aus dem ORF Landesstudio
Niederösterreich (Gestaltung: Robert Salzer, Kamera: Helmut
Muttenthaler) widmet sich am Sonntag, 13. Jänner 2008 um 18.25 Uhr in
ORF 2 den Soldaten in dieser spannenden Zeit des Umbruchs: "Helfer
ohne Grenzen - die Pioniere in Melk".

Gezeigt werden dabei die vielen Facetten der Schulungen und der
Aufgabenstellungen, beispielsweise die Ausbildung der Pioniertaucher,
die als eine der härtesten Taucherausbildungen überhaupt gilt. Oder
die Arbeit der "Kampfmittelbeseitiger", ob bei der Minensuche im
Kosovo oder bei der Terrorbekämpfung mit einem ferngesteuerten
Roboter. Im Einsatz zu sehen sind auch die neuen High-Tech-Geräte wie
Faltstraßen oder Pionierbrücken, mit denen Abläufe möglich sind, die
vor wenigen Jahren noch undenkbar waren.

Der Blick in die Geschichte zeigt einige besonders spektakuläre
Einsätze der Melker Pioniere, darunter auch einen Geheimplan, der
erst jetzt durch Militärhistoriker publik gemacht worden ist: Denn
schon wenige Tage, nachdem 1956 die ersten Soldaten in Melk
eingerückt sind, haben Offiziere den Befehl erhalten, umgehend die
Donaubrücken zwischen Mauthausen und Tulln zu sprengen, sollte die
Sowjetunion im Zuge der Ungarnkrise die Staatsgrenze wieder
überschreiten und Niederösterreich neuerlich besetzen. Im
"Österreich-Bild am Sonntag" erzählt einer der damals beteiligten
Offiziere über die Stunden des bangen Wartens in einem Steinbruch mit
zwei Lastkraftwagen voller Sprengstoff.

Einen weiteren Schwerpunkt des TV-Films stellt die Rettung des
Garnisons-Standortes im Zusammenspiel von Bundesheer, der Stadt Melk
und vor allem auch dem Stift Melk dar. Der Hintergrund: Die
Birago-Kaserne war im Zuge der Heeresreform von der Schließung
bedroht, ist aber letztlich als einer von nur noch drei Standorten in
Österreich neben Villach und Salzburg erhalten geblieben.

Nun soll sie in großem Stil ausgebaut werden - und Ausgangspunkt
für humanitäre Hilfe im In- und im Ausland sein. So erhält auch das
Bild vom Brückenbauer eine zweite Bedeutung - geht es doch auch um
den Bau von gedanklichen Brücken zu Menschen, denen geholfen wird.

Rückfragehinweis:
ORF Landesstudio Niederösterreich
Mag. Michael Koch
Telefon: 02742 / 2210 - 23 754

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NOA

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel