Land Salzburg verweist auf Vorkaufsrecht

Stellungnahme der Regierungsspitze zu Verkaufsabsichten in Oberösterreich

Salzburg (OTS) - Heute, Mittwoch, 9. Jänner, wurde bekannt, dass das Land Oberösterreich plant, den Börsegang der Energie AG abzusagen. Im Gegenzug hat es erste Gespräche des Landes Oberösterreich als Eigentümerin der Energie AG Oberösterreich mit dem Land Tirol und der TIWAG gegeben. Ein möglicher Einstieg der TIWAG in die Energie AG Oberösterreich steht im Raum, ebenso eine Übernahme des halben Anteils des 26-Prozent-Aktienpakets der Energie AG Oberösterreich an der Salzburg AG.

Dieses mögliche Szenario hat zu einer kurzfristigen Konsultation der Salzburger Regierungsspitze geführt. Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller, Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Wilfried Haslauer und Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. David Brenner sind sich in ihrer Beurteilung einig:

• Die Salzburg AG ist ein wichtiges Landesunternehmen von strategischer energiewirtschaftlicher Bedeutung. Mögliche Änderungen in der Eigentümerstruktur an der Salzburg AG haben daher relevante Auswirkungen.

• Dem Land Salzburg kommt ein Vorkaufsrecht für das Aktienpaket der Energie AG Oberösterreich an der Salzburg AG zu. Die Landesregierung geht davon aus, dass dieses Vorkaufsrecht weiterhin Gültigkeit hat. Aus diesem Grund erwartet das Land Salzburg als Haupteigentümer der Salzburg AG, dass über mögliche Verkaufsabsichten zuerst mit dem Land Salzburg gesprochen wird.

• Das Land Salzburg ist jederzeit bereit, in Gespräche über die 26-Prozent-Beteiligung der Energie AG Oberösterreich an der Salzburg AG einzutreten.

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