- 09.01.2008, 13:15:52
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NEWS-market-Umfrage: Schon jeder Dritte ist für Neuwahlen.
Zustimmung ist unter den jungen Befragten und SP-Sympathisanten besonders hoch.
Wien (OTS) - Die aktuelle NEWS-market-Umfrage belegt die
Unzufriedenheit der Bevölkerung mit der großen Koalition und den
wachsenden Willen zur Veränderung: Zwar ist eine Mehrheit von 58
Prozent gegen vorgezogene Wahlen, aber schon fast jeder Dritte (32
Prozent) spricht sich für Neuwahlen statt Dauerqualen aus. Die
Zustimmung ist unter jüngeren Befragten bis 29 Jahre (mit 39 Prozent)
und unter SPÖ-Sympathisanten (mit 38 Prozent) überdurchschnittlich
hoch.
Auch die Zustimmung zu einem Mehrheitswahlrecht, das eine große
Koalition unnötig machen würde, steigt: 61 Prozent sind für die
Beibehaltung des Verhältniswahlrechts, aber schon 25 Prozent, also
jeder Vierte, ist für ein Mehrheitswahlrecht, das einen klaren
Machtwechsel ermöglichen würde.
In der Sonntagsfrage weist das market-Institut die ÖVP mit 37
Prozent auf Platz Eins vor der SPÖ mit 33 Prozent aus. Die FPÖ käme
derzeit auf 14, die Grünen auf 13 und das BZÖ auf zwei Prozent.
NEWS fragte außerdem danach, welcher Minister im Amt bleiben und
welcher ausgetauscht werden soll. Die meiste Zustimmung erreichen
Umweltminister Josef Pröll (ÖVP) mit 73 Prozent und Außenministerin
Ursula Plassnik (ÖVP) mit 70 Prozent.
Klar im Minus ist Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky (ÖVP),
deren Ablöse 47 Prozent der 500 Befragten wünschen, wogegen 44
Prozent für ihren Verbleib sind. Zweiter "Minus-Minister" ist
Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ), bei dem 44 Prozent
wollen, dass er geht, und 40 Prozent, dass er bleibt.
Rückfragehinweis:
Sekretariat NEWS
Chefredaktion
Tel.: (01) 213 12 DW 1103
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