NEWS-market-Umfrage: Schon jeder Dritte ist für Neuwahlen.

Zustimmung ist unter den jungen Befragten und SP-Sympathisanten besonders hoch.

Wien (OTS) - Die aktuelle NEWS-market-Umfrage belegt die Unzufriedenheit der Bevölkerung mit der großen Koalition und den wachsenden Willen zur Veränderung: Zwar ist eine Mehrheit von 58 Prozent gegen vorgezogene Wahlen, aber schon fast jeder Dritte (32 Prozent) spricht sich für Neuwahlen statt Dauerqualen aus. Die Zustimmung ist unter jüngeren Befragten bis 29 Jahre (mit 39 Prozent) und unter SPÖ-Sympathisanten (mit 38 Prozent) überdurchschnittlich hoch.

Auch die Zustimmung zu einem Mehrheitswahlrecht, das eine große Koalition unnötig machen würde, steigt: 61 Prozent sind für die Beibehaltung des Verhältniswahlrechts, aber schon 25 Prozent, also jeder Vierte, ist für ein Mehrheitswahlrecht, das einen klaren Machtwechsel ermöglichen würde.

In der Sonntagsfrage weist das market-Institut die ÖVP mit 37 Prozent auf Platz Eins vor der SPÖ mit 33 Prozent aus. Die FPÖ käme derzeit auf 14, die Grünen auf 13 und das BZÖ auf zwei Prozent.

NEWS fragte außerdem danach, welcher Minister im Amt bleiben und welcher ausgetauscht werden soll. Die meiste Zustimmung erreichen Umweltminister Josef Pröll (ÖVP) mit 73 Prozent und Außenministerin Ursula Plassnik (ÖVP) mit 70 Prozent.

Klar im Minus ist Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky (ÖVP), deren Ablöse 47 Prozent der 500 Befragten wünschen, wogegen 44 Prozent für ihren Verbleib sind. Zweiter "Minus-Minister" ist Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ), bei dem 44 Prozent wollen, dass er geht, und 40 Prozent, dass er bleibt.

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