• 09.01.2008, 08:47:34
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BO Amann zum Jahresausblick 2008 fürs Gewerbe: Gewitterwolken ziehen auf!

Sofortige Steuerreform als neuer Impulsgeber für die Konjunktur ist unabdingbar!

Wien (OTS/RFW) - Trübe Aussichten prognostiziert der stv. Obmann
der Bundessparte Gewerbe und Handwerk, RFW-Bundesobmann Ing. Fritz
Amann, für die rund 90.000 Unternehmen der Branche. Die
Voraussetzungen für unsere Betriebe sind im Jahresvergleich deutlich
schlechter geworden, die Inflation liegt bei 3,1 Prozent, die Kosten
für Treibstoff haben um 30 Prozent zugelegt und die Kosten für
Kapitalbeschaffung sind in den vergangenen 12 Monaten um 72 Prozent
gestiegen. Für das erste Quartal 2008 ist der Optimismus der
Unternehmer daher nicht mehr in dem Maße vorhanden, wie noch 2007, so
die Einschätzung des RFW-Bundesobmannes.

Amann dazu: "Die nun andiskutierte Steuerreform darf kein
Minderheitenprogramm sein. Es muss deutliche Impulse sowie eine
planbare und sichtbare Unterstützung für den Mittelstand geben,
schließlich erbringt der Mittelstand rund 70 Prozent des
Steueraufkommens. Klar ist aber auch, dass eine Steuerreform von
guter Produktivität, sowie einem schlanken Verwaltungsapparates
begleitet werden muss. Von dem Ziel einer Verwaltungsreduktion von 25
Prozent ist man derzeit deutlich entfernt und daher hat die Regierung
dringenden Handlungsbedarf."

Die Steuerreform-Forderungen des Gewerbes zielen auf eine
einheitliche Unternehmenssteuer und zwar unabhängig von der
Rechtsform. 80 Prozent der Unternehmen in Gewerbe und Handwerk sind
Personengesellschaften, die ihren Gewinn zum Höchstsatz versteuern
müssen. Angesichts der angespannten Ertragslage sei hier dringender
Handlungsbedarf gegeben. Auch die Beseitigung der kalten Progression
ist ein Muss, schließlich ist der Staat momentan der größte
Nutznießer von guten KV-Abschlüssen und Gehaltserhöhungen", so Amann.

Deutlich spricht sich Amann auch für eine Beibehaltung der
Wohnbauförderung aus. Die Wohnbauförderung muss bleiben, denn sie
schafft Beschäftigung und liefert insgesamt wichtige
gesamtwirtschaftliche Impulse. Ein gutes Instrument sollte man also
nicht so einfach wegwerfen, so der RFW-Bundesobmann abschließend
(Ende)mb

Rückfragehinweis:
Bundespressereferent
Mag.Michael Brduscha
00436643384704
[email protected]

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