• 05.01.2008, 16:46:29
  • /
  • OTS0032 OTW0032

ÖSTERREICH: Josef Pröll kontert Buchinger: "SP-Regierungsmitglieder denken mehr an Koalitionsbruch"

ÖVP-Regierungs-Koordinator zur Pflege-Debatte: "Genau beobachten, was in SPÖ-Zentrale vorgeht"

Wien (OTS) - Die Debatte über die Verlängerung der Pflege-Amnestie
sorgt für neuen Ärger zwischen SPÖ und ÖVP. Nachdem SP-Sozialminister
Erwin Buchinger der ÖVP attestiert hatte, nicht paktfähig zu sein,
betont nun VP-Regierungskoordinator Josef Pröll im Interview mit der
Tageszeitung ÖSTERREICH (Sonntagsausgabe): "In der
SP-Regierungsmannschaft gibt es also offensichtlich Mitglieder, die
mehr an Koalitionsbruch denken, als an harte Arbeit."
Auf die Frage, ob er einen Koalitionsbruch von SP-Seite noch
ausschließen könne, betont Pröll: "Wir müssen jedenfalls sehr genau
beobachten, was in der SPÖ-Zentrale vorgeht und wie sich manche
Minister in ihrer Selbstdarsteller-Rolle weiter verhalten."
Pröll greift Buchinger scharf an. Der Sozialminister widersetze
sich der Aufforderung von Bundespräsident Heinz Fischer, den
Koalitionsstreit einzustellen. "Buchinger macht genau das Gegenteil
von dem, wozu der Präsident auffordert. Er sollte keine halben
Lösungen in der Pflege präsentieren sondern arbeiten."
Als Regierungs-Koordinatoren seien er und Minister Werner Faymann
nun "gefordert, den Sand, den andere ins Getriebe werfen,
herauszuschaufeln".

Rückfragehinweis:
ÖSTERREICH
Chefredaktion
Tel.: (01) 588 11 / 2510, 2810 oder 2910
mailto:[email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FEL

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel