Sehr gute Bilanz für konzertierte Schwerpunktaktionen

Magistrat, Polizei, Finanz und die Wr. Gebietskrankenkassa haben 2007 knapp über 400 Lokale überprüft

Wien (OTS) - Der Wiener Magistrat, die Polizei, das Team KIAB ( Kontrolle illegaler Arbeitnehmerbeschäftigung ) und die Wiener Gebietskrankenkassa ziehen für das abgelaufene Jahr eine gute Bilanz. So wurden 2007 in nahezu 30 Schwerpunktaktionen exakt 413 Lokale kontrolliert, 27 gastronomische Betriebsstätten wurden in der Regel wegen fehlender Konzession des Betreibers still gelegt bzw. noch während der Aktion zugesperrt. Die meisten Verstöße verzeichneten die BehördenvertreterInnen im Bereich der Gewerbeordnung. Organisiert wurden die Aktionen so wie in den Jahren seit 2001 von der Magistratsdirektion - Krisenmanagement und Sofortmaßnahmen.

Einige 100 illegal Beschäftigte hauptsächlich in der Gastronomie erwischt

Knapp die Waage halten sich in der vom Magistrat erhobenen Statistik die Zahl der beim "Pfuschen" ertappten Personen, was ihre Herkunft ( Inland/Ausland ) betrifft. Jene Lokalbetreiber, welche Personen illegal entweder als KellnerIn, Koch oder Köchin oder Tänzerin beschäftigten, wurden angezeigt. Die Strafen pro Anzeige betragen laut KIAB zwischen 2000 und 10 000 Euro. Im Bereich Fremdenrecht kam es in 25 Fällen zu Festnahmen durch die Polizei.

Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen scharf kontrolliert

Im Rahmen der konzertierten Aktionen haben MitarbeiterInnen des Marktamtes und der MA 36 ( technische Gewerbeangelegenheiten, behördliche Elektro - und Gasangelegenheiten, Feuerpolizei und Veranstaltungswesen ) vor allem Verfehlungen gegen Hygiene - und Sicherheitsbestimmungen sofort geahndet. Das Marktamt schrieb bei diesen Aktionen z. B. 166 Anzeigen, in 157 Fällen wurde eine Geldstrafe in Form eines Organstrafmandates auf der Stelle eingehoben. Im Bereich der Notausgänge bzw. der Notbeleuchtung wurden häufig versperrte oder verstellte oder schlecht beleuchtete Notausgänge angetroffen. Diese Missstände wurden in der Regel sofort abgestellt.

In den Lokalen geht es nicht mehr so laut zu

Ebenfalls streng kontrolliert wurden Lokale hinsichtlich der Lärmsituation. Durch die vielen Lärmmessungen und Kontrollen der Einhaltung der Grenzwerte durch die Mitarbeiter der MA 22 ( Umweltschutzabteilung ) ging der Lärmpegel in den Lokalen deutlich zurück.
In diesem Jahr wird die Serie der Schwerpunktaktionen nach Angaben der Magistratsdirektion - Krisenmanagement und Sofortmaßnahmen fortgesetzt.
Bei einer kürzlich abgehaltenen Bilanzsitzung haben alle beteiligten BehördenvertreterInnen die Fortsetzung der Aktionen einstimmig begrüßt.

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