• 03.01.2008, 11:22:26
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Bohuslav: Jugendkulturförderung "come on" erfolgreich angelaufen

Bereits die ersten 100 Projekte gefördert

St. Pölten (NÖI) - Im März 2007 fiel der Startschuss für die
österreichweit einzigartige Jugendkultur-Förderkampagne des Landes in
Zusammenarbeit mit der Kulturvernetzung Niederösterreich. "come on"
hat mittlerweile im inländischen aber auch im europäischen Raum für
Aufsehen gesorgt, freut sich die Initiatorin Landesrätin Dr. Petra
Bohuslav. "Von den eingereichten Projekten konnten mittlerweile
bereits knapp 100 gefördert werden". Neben zahlreichen Musikprojekten
finden sich auch viele weitere kreative Beiträge aus den Bereichen
Tanz, Bildende Kunst, Fotografie, Literatur und Theater, aber auch
Performances, Graffiti und virtuelle Projekte darunter, freut sich
Bohuslav. Häufig werden diese Projekte von
Diskussionsveran¬staltungen und/oder Workshops begleitet.

Schon mit dem Titel "come on" zielen wir darauf ab, jungen
Menschen die Möglichkeit zu bieten, sich kreativ mit ihrem
gesellschaftlichen und sozialen Umfeld auseinander zu setzen, sagt
Bohuslav. Junge Menschen bekommen damit neue Lebensperspektiven,
womit auch dem Abgleiten in Kriminalität und Sucht gegengesteuert
wird. Ein Schwerpunkt ist auch die Förderung von Plattformen und
Jugendzentren, wo junge Menschen ihre kreativen Fähigkeiten für
künstlerische Ausdrucksformen gemeinsam umsetzen können.

Zentraler Grundsatz ist, so Bohuslav, dass nicht Erwachsene,
sondern die Jugendlichen selbst bestimmen, was unter Jugendkultur zu
verstehen ist. Vor diesem Hintergrund soll jungen Menschen ein freies
Aktionsfeld geboten werden, das Experimente ebenso erlaubt, wie das
Ausloten der eigenen Grenzen.

Gefördert werden nichtkommerzielle Projekte aller Kunst- und
Kultursparten, mit denen 14- bis 29-Jährige eigenständig und
eigenverantwortlich aktiv werden. Für diese Jugendkulturellen
Ausdrucksformen wurden heuer 500.000 Euro bereitgestellt. Neben der
finanziellen Unterstützung fanden dieses Jahr in allen Regionen des
Landes Workshops statt, um den Jugendlichen auch praktische Tipps und
Anregungen zur aktiven künstlerischen Be¬tätigung zu geben. In der
Expertenjury sitzen unter anderen Andreas Fränzl von der A
cappella-Gruppe Bauchklang oder die Musikexpertin Nina Hofer.

Bohuslav: "Klares Ziel ist es, möglichst viele Jugendliche in
Niederösterreich anzuregen, kulturell aktiv zu werden. Eine erste
Zwischenbilanz mit knapp 100 geförderten Projekten zeigt, dass wir
uns auf dem richtigen Weg befinden. Langfristig soll Niederösterreich
zu dem Innovationszentrum für Jugendkultur in Österreich werden".

Rückfragehinweis:
Volkspartei Niederösterreich
Öffentlichkeitsarbeit

Tel: 02742/9020 DW 140
www.vpnoe.at

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