Bohuslav: Jugendkulturförderung "come on" erfolgreich angelaufen

Bereits die ersten 100 Projekte gefördert

St. Pölten (NÖI) - Im März 2007 fiel der Startschuss für die österreichweit einzigartige Jugendkultur-Förderkampagne des Landes in Zusammenarbeit mit der Kulturvernetzung Niederösterreich. "come on" hat mittlerweile im inländischen aber auch im europäischen Raum für Aufsehen gesorgt, freut sich die Initiatorin Landesrätin Dr. Petra Bohuslav. "Von den eingereichten Projekten konnten mittlerweile bereits knapp 100 gefördert werden". Neben zahlreichen Musikprojekten finden sich auch viele weitere kreative Beiträge aus den Bereichen Tanz, Bildende Kunst, Fotografie, Literatur und Theater, aber auch Performances, Graffiti und virtuelle Projekte darunter, freut sich Bohuslav. Häufig werden diese Projekte von Diskussionsveran¬staltungen und/oder Workshops begleitet.

Schon mit dem Titel "come on" zielen wir darauf ab, jungen Menschen die Möglichkeit zu bieten, sich kreativ mit ihrem gesellschaftlichen und sozialen Umfeld auseinander zu setzen, sagt Bohuslav. Junge Menschen bekommen damit neue Lebensperspektiven, womit auch dem Abgleiten in Kriminalität und Sucht gegengesteuert wird. Ein Schwerpunkt ist auch die Förderung von Plattformen und Jugendzentren, wo junge Menschen ihre kreativen Fähigkeiten für künstlerische Ausdrucksformen gemeinsam umsetzen können.

Zentraler Grundsatz ist, so Bohuslav, dass nicht Erwachsene, sondern die Jugendlichen selbst bestimmen, was unter Jugendkultur zu verstehen ist. Vor diesem Hintergrund soll jungen Menschen ein freies Aktionsfeld geboten werden, das Experimente ebenso erlaubt, wie das Ausloten der eigenen Grenzen.

Gefördert werden nichtkommerzielle Projekte aller Kunst- und Kultursparten, mit denen 14- bis 29-Jährige eigenständig und eigenverantwortlich aktiv werden. Für diese Jugendkulturellen Ausdrucksformen wurden heuer 500.000 Euro bereitgestellt. Neben der finanziellen Unterstützung fanden dieses Jahr in allen Regionen des Landes Workshops statt, um den Jugendlichen auch praktische Tipps und Anregungen zur aktiven künstlerischen Be¬tätigung zu geben. In der Expertenjury sitzen unter anderen Andreas Fränzl von der A cappella-Gruppe Bauchklang oder die Musikexpertin Nina Hofer.

Bohuslav: "Klares Ziel ist es, möglichst viele Jugendliche in Niederösterreich anzuregen, kulturell aktiv zu werden. Eine erste Zwischenbilanz mit knapp 100 geförderten Projekten zeigt, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden. Langfristig soll Niederösterreich zu dem Innovationszentrum für Jugendkultur in Österreich werden".

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