- 27.12.2007, 16:00:00
- /
- OTS0129 OTW0129
"KURIER"-Kommentar von Magdalena Rauscher-Weber: Mit Frauen rechnen
Benachteiligungen in der Arbeitswelt sind Realität - aber unwirtschaftlich.
Wien (OTS) - Immer dieses Jammern. Die Frauen haben ohnehin alles
erreicht. Es gibt Ministerinnen, sogar eine Landeshauptfrau, ein paar
Top-Managerinnen auch schon. Was wollen die Frauen noch alles?
Ja, was denn? Gleichen Lohn für gleiche Arbeit etwa. Frauen
verdienen durchschnittlich um 25 Prozent weniger als Männer. Und wie
es in den Chef-Etagen aussieht, ist kein Geheimnis. Selbst im
Staatsdienst sind nur 27 Prozent der Mitarbeiter in "höherer
Verwendung" weiblich, von Führungspositionen gar nicht zu reden. Die
Frauen haben Grund zum Jammern.
Dabei fängt alles so gut an. In den höheren Schulen sind die
Mädchen längst in der Überzahl, an den Universitäten auch schon. Doch
dann kommen die Kinder, eine längere Karenzzeit, Teilzeitarbeit - und
schon ist es vorbei mit der Karriere.
Das flexiblere Kindergeld und mehr Betreuungsplätze für die
Kleinen könnten manchen Karriereknick zumindest abmildern. Doch die
bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist nicht nur
Frauensache, sondern hilft auch der Wirtschaft. Auf gut und teuer
ausgebildete Frauen zu verzichten, rechnet sich in der modernen
Arbeitswelt einfach nicht mehr.
Rückfragehinweis:
KURIER
Innenpolitik
Tel.: (01) 52 100/2649
[email protected]
www.kurier.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | PKU






