• 23.12.2007, 08:00:00
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Caritas: Wenn alles teurer wird, bleibt kein Geld für Geschenke

Landau wünscht sich 2008 mehr Augenmerk auf Armutsbekämpfung

Wien (OTS) - Wenn Wohnen und Energiekosten den größten Teil des
Einkommens ausmachen und auch noch die Preise für Lebensmittel
steigen, bleibt in vielen Familien kaum Geld für Geschenke. "Wir
sehen in unseren Einrichtungen, dass Armut und Not auch in Österreich
mehr werden. Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter
auseinander. Das ist eine Entwicklung, die mich auch persönlich mit
großer Sorge erfüllt", so Caritasdirektor Michael Landau. Eine Sorge,
die laut einer aktuellen Umfrage immerhin ein Drittel der
Österreicher teilt.

Rund 1,6 Milliarden Euro werden die Österreicherinnen und
Österreicher heuer laut Umfragen für Weihnachtsgeschenke ausgeben.
"Ein unvorstellbarer Betrag für die Menschen, die bei uns
Unterstützung und Hilfe suchen", sagt Landau. Viele von ihnen müssen
nach Abzug der Fixkosten mit weniger als 7 Euro pro Tag auskommen.
Und diese Fixkosten steigen.

"Wenn Menschen entscheiden müssen, ob sie ihr weniges Geld lieber
fürs Heizen oder Essen ausgeben sollen, ist das nicht nur so kurz vor
Weihnachten traurig", so Landau. "Mein Wunsch zu Weihnachten und für
das neue Jahr ist deshalb, dass die Bundesregierung die Sorgen der
Menschen ernst nimmt und sich diesem Thema 2008 offensiv widmet. Es
ist Zeit hinzusehen und nicht wegzusehen. Armutsbekämpfung und
Armutsvermeidung müssen ganz oben auf die politische Agenda!"

Rückfragehinweis:
Mag.a Doris Becker
Pressesprecherin Caritas der Erzdiözese Wien
Tel.: (++43-1) 87812 - 221 od. 0664/8482618
mailto:[email protected]
http://www.caritas-wien.at

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