Neugebauer fordert Wrabetz-Entschuldigung - ÖAAB-Bundesvorstand übt heftige Kritik an „Kalina-Urlaubsvertretung“ Wrabetz

Ult.: Kritik an ÖVP-Mediensprecher Franz Morak ist schärfstens zurückzuweisen – Wrabetz stellt Überparteilichkeit des ORF in Frage

Wien, 20. Dezember (ÖVP-PK) Das während einer laufenden Sitzung des ÖAAB-Bundesvorstandes erschienene APA-Interview von ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz löste bei allen Mitgliedern des ÖAAB-Bundesvorstandes heftigste Kritik aus. „Wenn nicht klar wäre, dass heute ein Sitzungstag des Bundesrates stattfindet und somit SPÖ-Zentralsekretär Kalina in Wien ist, würde man meinen, Wrabetz ist die Urlaubsvertretung Kalinas“, so die ÖAAB-Vorstandsmitglieder unisono. Die parteiliche Kritik von Alexander Wrabetz ist auf das Schärfste zurückzuweisen und „dürfe nicht so hingenommen werden“. ****

Wrabetz überschreite „mit seinen Äußerungen eindeutig das Maß an Überparteilichkeit, das der Generaldirektor des ORF eigentlich besitzen sollte“, so ÖAAB-Bundesobmann Fritz Neugebauer. Eine öffentliche Entschuldigung bei Franz Morak muss nicht gefordert werden, „sie ist unumgänglich“.

Wrabetz versuche, die Fehler die er gemacht hat, anderen in die Schuhe zu schieben. Er habe offenbar vergessen, „welche kapitalen Fehler von der neuen ORF-Führung im ersten Jahr gemacht wurden, die nun offenbar durch eine unverfrorene Gebührenerhöhung am Rücken der Österreicherinnen und Österreicher refinanziert werden sollen. Exemplarisch sei an „Mitten im Achten“ oder den Hintergrund der ZIB erinnert, der ja mit Jänner wieder geändert werden soll“, betonte Neugebauer.

Außerdem müsse man den ORF-Chef offenbar einmal daran erinnern, dass „er dringend aufgefordert ist, neben einer raschen Rückkehr zu einer wirklichen, echten Überparteilichkeit endlich auch ein Augenmerk auf den öffentlichen Bildungsauftrag zu legen, der dringend verstärkt werden sollte“, so Neugebauer weiter.

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