SDW Präsident Erhard Busek: "Klimawende global denken und überall zur Chefsache machen"

Politiker, Unternehmen, Schulen und Konsumenten müssen deutlich mehr Verantwortung übernehmen

Wien (OTS) - "Die Klimawende muss jetzt in allen Bereichen der Gesellschaft zur Chefsache werden - von den Politikern über die Firmenchefs bis zu den Schulleitern." In einem eindringlichen Appell fordert der Präsident des SDW, Dr. Erhard Busek, einen gesamtgesellschaftlichen Aufbruch: "Die notwendige Dimension der Klimawende kann nicht mehr von der Politik allein geschafft werden. Der neueste Bericht des Weltklimarats erfordert umfassende tatkräftige Mitverantwortung."

Die jüngsten Klimainitiativen einzelner Regierungen sind aus Sicht des SDW-Präsidenten ein bedeutender Schritt in die richtige Richtung. Dies gilt vor allem für die globale Orientierung und das Eintreten für Klimagerechtigkeit. Nur so sei es möglich, auch die Schwellenländer wie China oder Indien für eine globale Klimapolitik zu gewinnen. Die ersten Erfolge des Bali-Gipfels wie die Einrichtung eines Klimawendefonds für die ärmeren Länder bestätigten, dass die grundlegende Erkenntnis dieses Kernpunkts Boden gewinnt. Dennoch muss gerade jetzt eine beispielhafte Initiative vielfältigster Akteure hinzukommen. Der Senat der Wirtschaft empfiehlt daher landesweite Projektwochen zur Klimathematik in allen Schulen und Bildungseinrichtungen. Er empfiehlt ferner eine Welle von landesweiten gemeinsamen Kampagnen von Wirtschafts- und Konsumentenverbänden mit dem Ziel einschneidender konkreter kollektiver Verhaltensänderungen innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Weitere ähnliche Initiativen in allen Sektoren der Gesellschaft sind laut Busek als neue Qualität des Handelns notwendig.

Dr. Erhard Busek, Vizekanzler a.D. ist Präsident des Alpbach Forums, Vorsitzender des Instituts für den Donauraum und Mitteleuropa, Koordinator des Stability Pact für Südosteuropa und seit kurzem Präsident des Senats der Wirtschaft - Global Economic Network in Österreich (SDW). Der Senat der Wirtschaft betreibt gemeinwohlorientierte Politikberatung anstatt Lobbyarbeit für irgendwelche partikulare Interessen. Weitere Informationen:
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Der Senat der Wirtschaft Österreich unterscheidet sich von anderen Wirtschaftsverbänden, indem er sich nicht als Lobbyorganisation für partikulare Interessen versteht, sondern als Berater für integrative Gemeinwohllösungen für Politik und Wirtschaft - von der kommunalen bis zur globalen Ebene. Der Senat der Wirtschaft bündelt hierfür von seinen regionalen Wirtschaftsclubs bis zu seinem Senat auf Bundesebene hohe wirtschaftliche und soziale Kompetenz und wirkt dabei entsprechend seinem Motto "Wirtschaft - das sind wir alle".

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