- 20.12.2007, 09:04:22
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Allianz rät zur Vorsicht: Glänzende Weihnachten für Diebe
Wien (OTS) - Das Weihnachtsgeschäft floriert - über den
umsatzstärksten Monat des Jahres freut sich jetzt aber nicht nur der
Handel. Auch Einbrecher wissen, dass es in den Haushalten jetzt noch
mehr zu holen gibt: nagelneuen Schmuck im Wert von 80 Millionen Euro
zum Beispiel, der besonders leicht weiterverkauft werden kann.
Wenn die Prognosen für das Weihnachtsgeschäft stimmen, kann sich
der Schmuckhandel über ein sattes Umsatzplus freuen. Rund 80
Millionen Euro legt das Christkind laut Schätzung von RegioPlan
Consulting heuer den ÖsterreicherInnen in Form von Uhren und Schmuck
unter die Weihnachtsbäume. Für Dezember prognostizieren die
Wirtschaftsexperten 175 Prozent mehr Umsatz mit funkelnden
Kostbarkeiten als in den restlichen Monaten. Die Haushalte sind also
wieder prall gefüllt mit wertvollem Nachschub für den Schwarzmarkt.
Kurze Freude
Die Tränen der Freude über die kostbaren Geschenke weichen oft
schon kurze Zeit später den Tränen der Trauer über den Verlust. 2006
war in Österreich jede fünfte Minute irgendwo eingebrochen worden.
"Einbrecher warten nur darauf, bis sie ungestört ans Werk gehen
können - also dann, wenn Wohnungen und Häuser unbeaufsichtigt sind",
weiß Allianz Service-Experte Dr. Peter Loisel. Meist reicht ihnen
eine kurze Zeitspanne, denn in den allermeisten Fällen haben sie es
nur auf Schmuck, Bargeld, Laptops und kleine Wertgegenstände
abgesehen - Dinge eben, die man leicht verstauen kann, ohne großes
Aufsehen zu erregen.
Dieben wird es oft zu leicht gemacht!
Für Einbrecher ist der Beutezug durch die Wohnung in vielen Fällen
ein Routine-Spaziergang: Uhren und Schmuck liegen wie Mitnahmeartikel
auf den klassischen Präsentiertellern im Badezimmer, im Nachtkästchen
oder in der Küche. Praktisch für die eiligen Langfinger, die umso
eher wieder mit leeren Händen abziehen, je länger sie erfolglos die
"Nadel im Heuhaufen" suchen.
"Einen Privathaushalt kann man zwar nicht so sicher wie Fort Knox
machen, aber man sollte es Einbrechern von vornherein so schwer wie
möglich machen, an die Objekte der Begierde heranzukommen", rät der
Allianz Experte. Denn die Haushaltversicherung ersetze zwar bis zu
einem gewissen Umfang und je nach Art der Aufbewahrung den
entstandenen Schaden - aber nicht den ideellen Wert, den so manches
Schmuckstück für den Besitzer repräsentiere.
"Auch die psychischen Belastungen nach einem Einbruch sind nicht
selten gravierender als der materielle Schaden", so Loisel.
Die Entschädigungsgrenze für Schmuck und andere Wertsachen
außerhalb von versperrten Geldschränken liegt z.B. bei der Allianz im
Rahmen der Haushaltversicherung bei EUR 15.000,-. Werden die
Pretiosen in einem Geldschrank mit mindestens 100 Kilo Eigengewicht
versperrt aufbewahrt, sind sie bis zu einem Wert von EUR 20.000,-
versichert, bei zertifizierten Geldschränken besserer
Sicherheitsklassen gelten Entschädigungsgrenzen bis zu EUR 60.000,-.
Nützliche Links
Kuratorium für Verkehrssicherheit: Sicherheitstipps gegen
Einbruchrisiko
http://www.kfv.at/index.php?id=52&L=class%3Dl
Kuratorium für Verkehrssicherheit: Checkliste - Eigentumsverzeichnis
http://www.kfv.at/index.php?id=893&contUid=2594
Bundesministerium für Inneres: Kriminalprävention
http://www.bmi.gv.at/praevention
Bundesministerium für Inneres: Kriminalstatistik 2006
http://www.ots.at/redirect.php?Statistik
Rückfragehinweis:
Allianz Gruppe in Österreich Dr. Marita Roloff Unternehmenskommunikation Hietzinger Kai 101-105, 1130 Wien Tel: 01/878 07 - 80726, Fax: - 40261 E-Mail: [email protected] Internet: www.allianz.at
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