Allianz rät zur Vorsicht: Glänzende Weihnachten für Diebe

Wien (OTS) - Das Weihnachtsgeschäft floriert - über den umsatzstärksten Monat des Jahres freut sich jetzt aber nicht nur der Handel. Auch Einbrecher wissen, dass es in den Haushalten jetzt noch mehr zu holen gibt: nagelneuen Schmuck im Wert von 80 Millionen Euro zum Beispiel, der besonders leicht weiterverkauft werden kann.

Wenn die Prognosen für das Weihnachtsgeschäft stimmen, kann sich der Schmuckhandel über ein sattes Umsatzplus freuen. Rund 80 Millionen Euro legt das Christkind laut Schätzung von RegioPlan Consulting heuer den ÖsterreicherInnen in Form von Uhren und Schmuck unter die Weihnachtsbäume. Für Dezember prognostizieren die Wirtschaftsexperten 175 Prozent mehr Umsatz mit funkelnden Kostbarkeiten als in den restlichen Monaten. Die Haushalte sind also wieder prall gefüllt mit wertvollem Nachschub für den Schwarzmarkt.

Kurze Freude

Die Tränen der Freude über die kostbaren Geschenke weichen oft schon kurze Zeit später den Tränen der Trauer über den Verlust. 2006 war in Österreich jede fünfte Minute irgendwo eingebrochen worden. "Einbrecher warten nur darauf, bis sie ungestört ans Werk gehen können - also dann, wenn Wohnungen und Häuser unbeaufsichtigt sind", weiß Allianz Service-Experte Dr. Peter Loisel. Meist reicht ihnen eine kurze Zeitspanne, denn in den allermeisten Fällen haben sie es nur auf Schmuck, Bargeld, Laptops und kleine Wertgegenstände abgesehen - Dinge eben, die man leicht verstauen kann, ohne großes Aufsehen zu erregen.

Dieben wird es oft zu leicht gemacht!

Für Einbrecher ist der Beutezug durch die Wohnung in vielen Fällen ein Routine-Spaziergang: Uhren und Schmuck liegen wie Mitnahmeartikel auf den klassischen Präsentiertellern im Badezimmer, im Nachtkästchen oder in der Küche. Praktisch für die eiligen Langfinger, die umso eher wieder mit leeren Händen abziehen, je länger sie erfolglos die "Nadel im Heuhaufen" suchen.
"Einen Privathaushalt kann man zwar nicht so sicher wie Fort Knox machen, aber man sollte es Einbrechern von vornherein so schwer wie möglich machen, an die Objekte der Begierde heranzukommen", rät der Allianz Experte. Denn die Haushaltversicherung ersetze zwar bis zu einem gewissen Umfang und je nach Art der Aufbewahrung den entstandenen Schaden - aber nicht den ideellen Wert, den so manches Schmuckstück für den Besitzer repräsentiere.
"Auch die psychischen Belastungen nach einem Einbruch sind nicht selten gravierender als der materielle Schaden", so Loisel.

Die Entschädigungsgrenze für Schmuck und andere Wertsachen außerhalb von versperrten Geldschränken liegt z.B. bei der Allianz im Rahmen der Haushaltversicherung bei EUR 15.000,-. Werden die Pretiosen in einem Geldschrank mit mindestens 100 Kilo Eigengewicht versperrt aufbewahrt, sind sie bis zu einem Wert von EUR 20.000,-versichert, bei zertifizierten Geldschränken besserer Sicherheitsklassen gelten Entschädigungsgrenzen bis zu EUR 60.000,-.

Nützliche Links

Kuratorium für Verkehrssicherheit: Sicherheitstipps gegen Einbruchrisiko
http://www.kfv.at/index.php?id=52&L=class%3Dl

Kuratorium für Verkehrssicherheit: Checkliste - Eigentumsverzeichnis
http://www.kfv.at/index.php?id=893&contUid=2594

Bundesministerium für Inneres: Kriminalprävention http://www.bmi.gv.at/praevention

Bundesministerium für Inneres: Kriminalstatistik 2006
http://www.ots.at/redirect.php?Statistik

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