Tirols Forschung auf den Weg in die Zukunft

Innsbruck bekommt neues Krebsforschungszentrum mit einem Projektvolumen von 28 Mio. Euro

Innsbruck (OTS) - In Kooperation mit Partnern aus der Pharmaindustrie wird in Innsbruck das europäische Exzellenzzentrum für Krebsforschung, ONCOTYROL, entstehen, das international den allerhöchsten wissenschaftlichen Ansprüchen entspricht. Insgesamt 28 Mio. Euro beträgt das Gesamtprojektvolumen für die nächsten vier Jahre von 2008 - 2012. Das ambitionierte Ziel ist es, völlig neue Therapieansätze und Medikamente für die individuelle Patientenbehandlung von Krebserkrankungen zu entdecken und zu entwickeln.

Herausforderung K1 - Oncotyrol

Im Rahmen des nationalen Forschungsprogramms COMET entschied sich am 18. Dezember 2007 in einem zweiten Auswahlverfahren eine international besetzte Jury dafür, ONCOTYROL als K1-Zentrum zu fördern. Das Projekt ONCOTYROL besteht aus einem Konsortium mit den drei Tiroler Universitäten sowie 30 Unternehmen aus der Pharmaindustrie. Gordon Koell, Geschäftsführer von CEMIT und organisatorischer Leiter des Projektes dazu: "Das Ziel ist es, Spitzenforschung in Tirol in Kooperation von Industrie und Wissenschaft zu stärken und damit Österreich einen Spitzenplatz unter den europäischen Innovationsstandorten zu sichern."

Wissenschaftliche Exzellenz als Grundlage

Das neue K1-Zentrum "ONCOTYROL - Center for personalized Cancer Medicine" hat wissenschaftlich das Ziel, die aktuellen Erkenntnisse der Krebsforschung im Bereich der Zellbiologie, der Genetik und der Entzündungsforschung in den klinischen Alltag zu übertragen. Univ.-Prof. Dr. Günther Gastl wissenschaftlicher Sprecher von ONCOTYROL: "Es ist für Tirol und für uns eine große Herausforderung. Wir können aber hier an unserem Standort auf eine international sehr erfolgreiche Grundlagenforschung aufbauen und daher bin ich überzeugt davon, dass wir gemeinsam mit unseren Partnern aus der Wirtschaft die von uns anvisierten Ziele erreichen werden." Gastl hebt in diesem Zusammenhang auch die starke Unterstützung durch das Land Tirol hervor: "Es ist besonders auch unserem Landeshauptmann DDr. Herwig van Staa und seinen entsprechenden Regierungskolleginnen und -kollegen, zu verdanken, dass wir diese zukunftsträchtige Projekt nach Tirol holen konnten.

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