VP-Korosec: Wien ist gesetzlich verpflichtet, zeitgemäße Gerichtsmedizin zur Verfügung zu stellen

Wien (VP-Klub) - "Schön, dass sich Bundesministerin Berger und die Wiener Gesundheitsstadträtin Wehsely jetzt endlich darauf einigen konnten, dass in Wien der gesetzlich vorgeschriebene Zustand, der das Zurverfügungstellen einer funktionierenden Gerichtsmedizin vorsieht, wieder hergestellt wird", kommentiert ÖVP Wien Gesundheitssprecherin LAbg. Ingrid Korosec die heute Dienstag bekannt gegebene Einigung zwischen Bund und Land Wien.

Die Stadt Wien ist aufgrund einer Verordnung aus dem Jahr 1855 verpflichtet, eine zeitgemäße Infrastruktur für die Gerichtsmedizin zur Verfügung zu stellen. Nachdem trotz jahrelanger intensiver Bemühungen seitens der MedUni Wien keine Einigung mit der Stadt Wien gefunden werden konnte, ist es nun umso überraschender, dass innerhalb kürzester Zeit eine Vereinbarung getroffen werden konnte, so Korosec. "Erst wenn der sprichwörtliche Hut brennt, scheint Wiens Stadtregierung aktiv zu werden", stellt die VP-Gesundheitssprecherin dazu fest.

"Es bleibt zu hoffen, dass die beiden Damen bei aller Euphorie über die Einigung auch daran gedacht haben, dass in Wiens Gemeindespitälern die Kapazität zur Obduktion der rund 180 Faulleichen, die jährlich in der Stadt gefunden werden, zur Verfügung stehen muss", schließt Korosec.

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