- 16.12.2007, 09:00:00
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"trend": Ursula Stenzel fordert für EM eine Vandalismusversicherung
Die Bezirksvorsteherin der Wiener Innenstadt befürchtet hohe Begleitschäden während der Euro 2008
Wien (OTS) - Ursula Stenzel, Bezirksvorsteherin der Wiener
Innenstadt, erhebt die Forderung nach einer Vandalismusversicherung
für die Unternehmen in der Wiener Innenstadt. Die Kosten dafür sollen
die Veranstalter der EURO 2008 tragen. Im Streitgespräch mit
ÖFB-Präsident Friedrich Stickler in der am Montag erscheinenden
Ausgabe des Wirtschaftsmagazins "trend" erklärt Stenzel: "Ich
plädiere für eine Vandalismusversicherung, die vor Begleitschäden
schützt, wie es sie während der EM geben wird. Die Euro-Veranstalter
sollten in diese Versicherung einzahlen." Weiters fordert Stenzel vom
ÖFB und der EURO 2008 SA als Veranstalter, Ersatz für die Parkplätze
anzubieten, die durch den Bereich der Fanzone im ersten Bezirk
wegfallen: "Jede Filmfirma, die in der Innenstadt dreht, muss für
Ersatzparkplätze sorgen. Es wäre eine gute Idee, wenn der
Veranstalter das auch tun würde."
Um Ausschreitungen während der EURO 2008 vorzubeugen, wünscht sich
Stenzel außerdem eine gezielt Medienarbeit durch Psychologen: "Die
Auslosung hat ergeben, dass wir es auch mit den Polen und Kroaten zu
tun haben, bei denen Gewaltpotenziale nicht auszuschließen sind. Und
wenn man viele Menschen in einem Raum eng zusammen bringt, kann es zu
Aggressionen kommen. Da gibt es ja auch Tierversuche, die das
beweisen."
Und weiter: "Ich würde daher im Vorfeld Psychologen heranziehen,
um gezielt Medienarbeit zu machen und die Leute zu beeinflussen, hier
nicht ihre Aggressionen und den sozialen Frust auszutoben."
Rückfragehinweis:
trend Redaktion
Tel.: (01) 534 70/3402
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