• 14.12.2007, 13:37:13
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VP-Gerstl: SPÖ kassiert bei den Autofahrern, investiert aber nicht bei den Öffis

S-Bahn Intervalle dürfen nicht mehr als 15 Minuten betragen

Wien (VP-Klub) - Herbe Kritik punkto Verkehrspolitik der SPÖ kam
heute im Rahmen der Gemeinderatssitzung vom Verkehrssprecher der ÖVP
Wien, LAbg. Wolfgang Gerstl. "Ich begrüße, dass der
Zwei-Stunden-Parkschein jetzt doch umgesetzt wird, wie es die ÖVP
schon vor Monaten gefordert hat. Die Stimmungsschwankungen der SPÖ
diesbezüglich sind aber schon bemerkenswert. Was gestern noch
vehement abgelehnt wurde, ist heute Thema eines - wohlgemerkt
begrüßenswerten - Antrags", so Gerstl.
Er fordert die Verantwortlichen dazu auf, endlich Politik für die
AutofahrerInnen in dieser Stadt zu machen und auch noch einen Schritt
weiter zu denken, indem man etwa durch einen Drei-Stunden-Parkschein
den abendlichen Besuch von Kulturveranstaltungen erleichtert.

S-Bahn Intervalle sind viel zu lang

Zum Verkehrsdienstevertrag der Stadt Wien mit den ÖBB sei
festzustellen, dass die Grundsätze, die man 2004 festgeschrieben hat,
nicht umgesetzt worden sind. "Wenn man sich die neuen S-Bahn
Fahrpläne ansieht, sieht man, dass die jetzt zwischen der Stadt Wien
und den ÖBB getroffenen Vereinbarungen nicht eingehalten werden - das
muss Konsequenzen haben", fordert Gerstl.

Sowohl bei der S50 als auch bei der S7 betragen die Intervalle in den
Abendstunden nach wie vor 60 Minuten - und sogar noch mehr - und
wurden nicht, wie vereinbart, auf 30 Minuten verkürzt.
"Uns muss klar sein, dass es mit Beschluss des nun vorliegenden
Vertrags fünf Jahre keinerlei Verbesserungen auf den
Schnellbahnstrecken geben wird. Dabei könnte ganz einfach um die im
Vergleich geringe Summe von 19 Millionen Euro ein Paket der ÖBB
umgesetzt werden, das garantiert, dass die Intervalle auf allen
wichtigen Wiener Schnellbahnstrecken maximal 15 Minuten betragen", so
Gerstl und weiter: "Wir werden alles daran setzen, die Politik der
Stadt Wien, bei den Autofahrern zu kassieren, aber nicht in den
Ausbau und die Verbesserung des Öffentlichen Verkehrs zu investieren,
zum Positiven zu verändern."

Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
mailto:presse.klub@oevp-wien.at

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