VP-Gerstl: SPÖ kassiert bei den Autofahrern, investiert aber nicht bei den Öffis

S-Bahn Intervalle dürfen nicht mehr als 15 Minuten betragen

Wien (VP-Klub) - Herbe Kritik punkto Verkehrspolitik der SPÖ kam heute im Rahmen der Gemeinderatssitzung vom Verkehrssprecher der ÖVP Wien, LAbg. Wolfgang Gerstl. "Ich begrüße, dass der Zwei-Stunden-Parkschein jetzt doch umgesetzt wird, wie es die ÖVP schon vor Monaten gefordert hat. Die Stimmungsschwankungen der SPÖ diesbezüglich sind aber schon bemerkenswert. Was gestern noch vehement abgelehnt wurde, ist heute Thema eines - wohlgemerkt begrüßenswerten - Antrags", so Gerstl.
Er fordert die Verantwortlichen dazu auf, endlich Politik für die AutofahrerInnen in dieser Stadt zu machen und auch noch einen Schritt weiter zu denken, indem man etwa durch einen Drei-Stunden-Parkschein den abendlichen Besuch von Kulturveranstaltungen erleichtert.

S-Bahn Intervalle sind viel zu lang

Zum Verkehrsdienstevertrag der Stadt Wien mit den ÖBB sei festzustellen, dass die Grundsätze, die man 2004 festgeschrieben hat, nicht umgesetzt worden sind. "Wenn man sich die neuen S-Bahn Fahrpläne ansieht, sieht man, dass die jetzt zwischen der Stadt Wien und den ÖBB getroffenen Vereinbarungen nicht eingehalten werden - das muss Konsequenzen haben", fordert Gerstl.

Sowohl bei der S50 als auch bei der S7 betragen die Intervalle in den Abendstunden nach wie vor 60 Minuten - und sogar noch mehr - und wurden nicht, wie vereinbart, auf 30 Minuten verkürzt.
"Uns muss klar sein, dass es mit Beschluss des nun vorliegenden Vertrags fünf Jahre keinerlei Verbesserungen auf den Schnellbahnstrecken geben wird. Dabei könnte ganz einfach um die im Vergleich geringe Summe von 19 Millionen Euro ein Paket der ÖBB umgesetzt werden, das garantiert, dass die Intervalle auf allen wichtigen Wiener Schnellbahnstrecken maximal 15 Minuten betragen", so Gerstl und weiter: "Wir werden alles daran setzen, die Politik der Stadt Wien, bei den Autofahrern zu kassieren, aber nicht in den Ausbau und die Verbesserung des Öffentlichen Verkehrs zu investieren, zum Positiven zu verändern."

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