- 14.12.2007, 12:50:35
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Kalina: Arigona soll bleiben dürfen, Integration geht vor Neuzuzug
Wien (SK) - "Arigona Zogaj und ihre Mutter sind bestens integriert
in Oberösterreich, ich sehe keinen Grund für eine Abschiebung",
erklärte SPÖ-Bundesgeschäftsführer Josef Kalina im
ORF-Mittagsjournal. Er wünsche sich, "dass man das Mädchen und seine
Mutter jedenfalls hierlässt", zehn Tage vor Weihnachten sei "für
Innenminister Platter die Stunde der Wahrheit gekommen". "Die
Integration jener, die sich hier gut eingelebt haben, geht eindeutig
vor dem Zuzug neuer Ausländer, wie er dauernd von der ÖVP verlangt
wird", so Kalina. ****
"Wer in Österreich leben will", präzisierte Kalina gegenüber dem
SPÖ-Pressedienst, "hat natürlich Rechte und Pflichten." Österreich
biete alle Chancen einer offenen, demokratischen Gesellschaft, es sei
damit aber auch die Pflicht verbunden, sich an unsere Gesetze zu
halten und unsere Werte zu respektieren. Prinzipiell gelte für die
SPÖ, dass Integration vor Neuzuzug geht. "Bei gut integrierten
Flüchtlingen und unbescholtenen Asylwerbern, die seit Jahren im Land
sind, hier arbeiten oder zur Schule gehen, soll von Fall zu Fall
überprüft werden, ob nicht ein humanitäres Aufenthaltsrecht zu
verleihen ist", so Kalina. Im Fall Arigona Zogaj seien diese
Voraussetzung auf alle Fälle gegeben, schloss Kalina. (Schluss) gd
Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493
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