- 14.12.2007, 12:14:36
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Siemens Österreich verzeichnet erfolgreichstes Geschäftsjahr der Geschichte
Umsatzwachstum von plus 8,2 Prozent

Wien (OTS) - Siemens erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2007
(1.10.2006 - 30.9.2007) in Österreich und den verantworteten zentral-
und osteuropäischen Staaten einen Umsatz von 7,5163 Mrd. EUR (+8,2
Prozent gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres). Der
Auftragseingang stieg um 10,3 Prozent auf 8,966 Mrd. EUR. Der Aufwand
für Forschung und Entwicklung erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr
um 14,3 % auf 871,9 Mio. EUR. Damit gehört Siemens zu den
forschungsintensivsten Unternehmen Österreichs.
"Siemens Österreich hat im letzten Geschäftsjahr wesentliche
Veränderungen durchlaufen. Dazu zählt die Integration der PSE in
Siemens IT Solutions and Services ebenso wie die Ausgliederung der
COM-Bereiche. Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen können wir
auf ein hervorragendes Wirtschaftsjahr zurückblicken", so Mag.
Brigitte Ederer, Vorsitzende des Vorstandes der Siemens AG
Österreich.
Forschungsmotor Siemens Österreich: Innovation in allen
Geschäftsbereichen
Bei Siemens Österreich kommt es zu einer Neuausrichtung bei
Innovationen. Waren diese bisher sehr stark auf den Telekom-Sektor
konzentriert, so sollen in Hinkunft in allen Geschäftsbereichen
Innovationsprojekte initiiert und realisiert werden. Von den
IT-Services über den Energiesektor und den Industrie- und
Verkehrsbereich bis zu den Medical Solutions. Die F&E Ausgaben von
Siemens CEE sollen mittelfristig auf dem hohen Niveau gehalten
werden, also sich in einer Größenordnung von zumindest 750 Millionen
Euro bewegen.
Bereits im nächsten Geschäftsjahr sollen in jedem Geschäftsbereich
der Siemens AG Österreich eigenständige Innovationsprojekte
durchgeführt werden. In den nächsten 5 Jahren strebt Siemens
Österreich zumindest bei drei zusätzlichen Themen
Headquarters-Kompetenz in CEE an. Bisher wurden Kompetenzzentren für
Biometrie und für die Entwicklung modernster Mautsysteme in
Österreich eingerichtet.
Wesentliche Projekte und Aufträge im Geschäftsjahr 2006:
Großauftrag über weitere 44 Railjets
Von den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB-Personenverkehr) hat
Siemens Österreich einen Auftrag über 44 Railjet-Züge erhalten. Das
Auftragsvolumen beträgt ca. 540 Millionen Euro - dabei handelt es
sich um den größten Auftragseingang der Siemens AG Österreich in den
letzten zehn Jahren. Mit den weiteren 44 Railjets werden die ÖBB über
eine Flotte von 67 Railjet-Garnituren verfügen. Der erste dieser
Züge wird ab 2010 international unterwegs sein. Bereits 2006 wurden
23 Stück der bis zu 230 km/h schnellen Züge der Premium-Klasse
bestellt, die derzeit produziert werden. Nun wird die Anzahl auf 67
Railjets erhöht. Die komfortablen Züge erfüllen alle Anforderungen
des internationalen Hochgeschwindigkeitsverkehrs. Die technische
Basis bilden die erprobten Intercity-Fahrzeuge von Siemens. Die
Gesamtkonzeption, die Konstruktion der Wagenkästen und
Inneneinrichtung erfolgte durch das Weltkompetenzzentrum Passenger
Coaches von Siemens Transportation Systems in Wien und Graz.
Siemens Österreich modernisiert Kraftwerk Simmering
Siemens Österreich hat im August 2006 von der Wienstrom GmbH den
Auftrag erhalten, das Kraftwerk Simmering in Wien zu modernisieren.
Dabei wird der 1978 in Betrieb gegangene Block 1/2 zu einem
umweltfreundlichen Gas- und Dampfturbinenkraftwerk umgebaut. Durch
die Erneuerung erhöht sich die elektrische Gesamtleistung des Blocks
auf 820 Megawatt bzw. 700 Megawatt bei gleichzeitiger
Fernwärmeauskopplung. Die maximale Fernwärmeleistung steigt durch den
Umbau von 280 auf 450 Megawatt. Das Auftragsvolumen für den
schlüsselfertigen Umbau beträgt rund 300 Mio. EUR. Die Vereinbarung
umfasst neben dem Umbau auch einen langfristigen Wartungsvertrag für
die beiden neuen Gasturbinen über eine Laufzeit von 15 Jahren.
Wartungsverträge für Kraftwerke Donaustadt und Timelkam
Power Transmission and Distribution (PTD/PG) übernimmt für 15
Jahre die Wartung der Gasturbine im Wiener Kraftwerk Donaustadt. Der
Auftragswert für die gesamte Laufzeit beträgt 43 Millionen Euro. Das
von Siemens errichtete Kraftwerk ist seit November 2001 in Betrieb.
Es produziert 383 Megawatt (MW) elektrische Leistung, davon können
bis zu 250 MW als Fernwärme geliefert werden. Durch die
Kraft-Wärme-Kopplung erreicht es einen Wirkungsgrad von bis zu 86
Prozent. Darüber hinaus erhielt Siemens einen Wartungsvertrag für
100.000 Betriebsstunden für das Gas- und Dampfkraftwerk Timelkam.
Serviceauftrag von ThyssenKrupp in Brasilien
Siemens VAI mit Sitz in Linz hat einen 700 Mio. Euro umfassenden
Serviceauftrag erhalten. Der deutsche Stahlkonzern ThyssenKrupp hat
Siemens VAI mit der gesamten elektrischen und mechanischen
Instandhaltung des Stahlwerks Sepetiba nahe Rio de Janeiro in
Brasilien beauftragt. Der Auftrag umfasst ein Volumen von 700 Mio.
Euro. Das Werk wird Anfang 2009 in Betrieb gehen, der Vertrag hat
eine Laufzeit von 15 Jahren. Im Rahmen des Servicevertrages wird
Siemens in Brasilien zwei Werkstätten mit rund 600 Mitarbeitern
aufbauen.
Rumänien: Übernahme des Industriedienstleisters FROSYS
Siemens S.R.L. Rumänien hat den siebenbürgischen
Industriedienstleister FROSYS S.R.L. übernommen. Das Unternehmen
wurde in den Bereich Industrial Solutions and Services eingegliedert.
Die Akquisition ist für den Technologiekonzern ein wichtiger Schritt,
um sich als führendes Unternehmen im rumänischen Industriemarkt zu
positionieren. FROSYS ergänzt mit seiner Markterfahrung das Portfolio
von Siemens Industrial Solutions and Services (I&S) in den Bereichen
Infrastruktur und Industrie. Der Dienstleister war jahrelang
Mitbewerber und Partner von Siemens I&S. FROSYS beschäftigt rund 120
MitarbeiterInnen.
Öffentliche Beleuchtung Cluj
Siemens Österreich modernisiert und erweitert das öffentliche
Beleuchtungsnetz der Stadt Cluj-Napoca (Klausenberg) in Siebenbürgen.
Der Auftrag hat einen Gesamtwert von über 12 Mio. EUR. Der mit der
Stadtregierung geschlossene Vertrag hat eine Laufzeit von 15 Jahren.
Siemens liefert, installiert und wartet die gesamte
Beleuchtungsinfrastruktur und übernimmt gleichzeitig die Wartung des
Gesamtnetzes. Die drittgrößte rumänische Stadt wird durch die
Modernisierung ihres Beleuchtungsnetzes pro Jahr mindestens 30% an
eingesetzter Energie einsparen und dadurch die Betriebskosten
erheblich senken.
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sowie im APA-OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
Harald Stockbauer
Konzernpressesprecher
Siemens AG Österreich
Tel.: 051707 26006
mailto:[email protected]
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