- 14.12.2007, 11:15:17
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GROSZ: Der ORF ist die teuerste Schlaftablette Österreichs
Wrabetz soll Gebührenerhöhung für Schrott-TV sofort zurücknehmen
Wien 2007-12-14 (OTS) - Scharfe Kritik an der Gebührenerhöhung des
ORF kam heute im Rahmen einer Pressekonferenz von BZÖ-Generalsekretär
Gerald Grosz. Was sich gestern auf dem Buckel der österreichischen
Gebührenzahler abgespielt habe, sei eine Farce der Sonderklasse.
"Obwohl der ORF bis heute nicht in der Lage gewesen ist, endlich eine
Programmreform anzubieten, die auch von den Zusehern angenommen wird,
greifen die Blutsauger vom Küniglberg noch stärker in die Taschen der
österreichischen Gebührenzahler. Das ist Zwangswegelagerei und
Raubrittertum in Reinkultur. Der ORF ist mittlerweile nur mehr die
teuerste Schlaftablette Österreichs" betonte Grosz.
Zuerst hätten Wrabetz und Lorenz die größte Programmreform aller
Zeiten angekündigt - herausgekommen ist dann TV-Schrott wie "Mitten
im Achten" und "Extrazimmer" der durch den nächsten Quotenbauchfleck
"Club 2" seine Fortsetzung findet und aus der ORF Information wurde
jeglicher Newswert für den Konsumenten chirurgisch entfernt.
Der gestrige Gebührenbeschluss ist für Grosz an Peinlichkeit kaum zu
überbieten und eigentlich nicht gültig. "Von 35 Mitgliedern des
Stiftungsrates waren 5 nicht wahlberechtigt, dass heißt dass die
qualifizierte demokratische Mehrheit erst bei 16 Stimmen zustande
gekommen wäre. Tatsächlich waren es nur 15, die dem Antrag von SPÖ,
Grünen und Wrabetz zugestimmt haben" so Grosz. Dass die ORF-Führung
gemeinsam mit der rot/grünen Belastungsbande nur mit Hilfe der
Enthaltung eines Caritas-Chefs Küberl dieses Angriff auf die
Gebührenzahler durchbekommen hat, hält der BZÖ-Generalsekretär
demokratiepolitisch bedenklich und eine Schande für den ORF. "SPÖ
und Grüne haben mit dem gestrigen Tag den Rest ihrer sozialen
Glaubwürdigkeit verloren, Kompetenz hatten sie in diesem Bereich
ohnedies nicht. Angesichts dieses unwürdigen demokratiepolitischen
Schauspiels ist Generaldirektor Wrabetz daher aufgefordert, diese
Gebührenerhöhung sofort zurückzunehmen", bekräftigt Grosz
abschließend.
Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
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