- 14.12.2007, 11:05:23
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Jugend stärker hören und einbinden
LT-Präsident Halder zog Bilanz über Landtagsarbeit
Bregenz (VLK) - "Landespolitik und Politik insgesamt muss für die
Jugend erlebbar sein, sie muss von der Jugend als notwendig und
sinnvoll empfunden werden", sagte Landtagspräsident Gebhard Halder in
seiner Schlussrede nach der zweitägigen Budgetdebatte im Landtag. Es
sei sein Bestreben, mit den jungen Menschen in noch engeren Kontakt
zu treten und ihnen Möglichkeiten zu verschaffen, gehört zu werden
und sich aktiv einzubringen.
Im Mittelpunkt der zweitägigen Landtagssitzung stand das Budget
2008. Der 1,3 Milliarden Euro umfassende Landesvoranschlag wurde mit
den Stimmen der ÖVP und der Freiheitlichen verabschiedet. Die
Schwerpunkte des Budgets liegen in den Bereichen Gesundheit,
Soziales, Bildung, Familie und Kinder. Die finanzielle Ausstattung
des Landes gründe auf die bisher mit Hausverstand und Augenmaß
betriebene Politik, so LTP Halder. Sie versetzte das Land auch
weiterhin in die Lage, Akzente im sozialen Bereich, im
Gesundheitswesen und der Wirtschaft zu setzen und nachhaltig zu einer
guten Entwicklung beizutragen.
In seiner Bilanz verwies Halder unter anderem auf die im Oktober
eingeführte "Aktuelle Stunde", die neue Akzente setze und zu einer
anregenderen Debatte beitrage. Mit der Liveübertragung in ORF 2 sei
ein weiterer Aktualitätsschub erfolgt, der allen Interessierten den
Zugang zu aktuellen Debattenbeiträgen erleichtere. Und letztlich, so
Halder, sei mit der Möglichkeit, die "Aktuelle Stunde" als Video auf
der Homepage des Landtages (www.vorarlberg.at/landtag) abzurufen, ein
"Landtag zum Nachschauen" eingerichtet worden, der den
Informationsfluss verbessert und die Landespolitik den Bürgerinnen
und Bürgern näher bringt.
Wahlaltersenkung im kommenden Halbjahr
"Es ist immer wieder erfreulich zu sehen, wie viele Schülerinnen
und Schüler unsere Landtagssitzungen besuchen", sagte Halder. Das
ermutige und bestärke ihn, den Kontakt zur Jugend weiter zu
intensivieren. Vorarlberg
setzt die vom Bund bereits vollzogene Senkung des Wahlalters auf 16
Jahre im kommenden Halbjahr um. "Aber das allein kann es noch nicht
sein. Es gilt die Jungwählerinnen und Jungwähler entsprechen zu
informieren, dass sie von ihrem Wahlrecht auch Gebrauch machen", so
Halder.
Es sei wichtig, dass Jugendliche Politik erleben können und sie
als notwendig und sinnvoll empfinden. Halder: "Generell sollte Wählen
'in' sein. Dazu bedarf es auch, den Einfluss der Politik auf einzelne
Lebensbereiche stärker sichtbar zu machen. Und genau darum will ich
mich ganz besonders bemühen."
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