• 14.12.2007, 08:03:59
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FCG-Gajdosik: Gebührenerhöhung des ORF ist Verhöhnung der Zuschauer

Rot-Grün beschließen Angriff auf die Geldbörse der Österreicher/innen

Wien (FCG) - "Kurz vor Weihnachten macht der ORF seinen Kunden
noch ein kleines Präsent und erhöht die Gebühren per Mitte 2008 um
fast 10 Prozent. Es kann nicht sein, dass vom Sparen geredet wird und
gleichzeitig die Rundfunkgebühren ohne nachhaltiges Konzept erhöht
werden", kritisiert Alfred Gajdosik, Vorsitzender der Wiener
Christgewerkschafter/innen.

Das Programm ist seit der letzten Reform nicht besser geworden. Die
Ideen des Generaldirektors und seiner Programmdirektorinnen kommen
beim Publikum nur bedingt an, sodass neue Sendungen aufgrund zu
niedriger Zuschauerzahlen teilweise schon wieder abgesetzt wurden.
Aber auch die Frage, ob man Rundfunkgebühren zahlen muss obwohl man
nicht ORF schaut, brodelt in vielen Menschen.

"Die knappe Abstimmung hat gezeigt, dass viele Stiftungsräte nicht
für die Gebührenerhöhung waren. Wäre ein ordentliches
Sanierungskonzept am Tisch gelegen, wäre die Diskussion und
anschließende Abstimmung vielleicht anders abgelaufen. Bleibt nur zu
hoffen, dass das Budget 2008 ein Schritt in Richtung eines neuen und
zukunftsorientierten ORF ist und gleich in Verbindung mit einem
ausgeklügelten Sanierungskonzept präsentiert wird", schließt
Gajdosik.

Rückfragehinweis:
FCG Wien
Alfred Gajdosik
0664-383 12 95

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FCG

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